Herbstmarkt

Am Wochenende war mein vierter Markt in der Honigfabrik.

Trotz der guten PR war der Verkauf für mich eher ernüchternd. Johannamaria hingegen hat gut abgesahnt. Für sie war die Werbung (insbesondere des Honigfabrik-Flyers) sehr förderlich.

Schön fanden wir beide im Vorfeld, dass unsere Produkte das erste Mal auf einem Flyer vereint zu finden sind:

Quelle: Flyer Honigfabrik Wilhelmsburg (Veranstaltungstipps)

Von unseren neuen Produkten haben wir einen Tischläufer „fremdverkauft“, ein Set (zwei Servietten und ein Läufer) ging an die Familie. Den Rest haben wir kollektiv untereinander verteilt und werden die Verwandtschaft mit schöner roter Weihnachtstischwäsche beglücken.Was ist immer wieder schön und warum mache ich das Ganze noch immer, auch wenn sich die Punkte Aufwand-Ertrag nicht die Waage halten?

  • Die positiven und wertschätzenden Kommentare zu den Produkten von den BesucherInnen
  • Die netten Stunden mit johannamaria, die immer wieder schön und bereichernd sind
  • Die Gespräche mit den anderen Menschen von den Ständen, in denen man sich austauscht und Lust und Frust teilen kann
  • Die lieben Menschen, die (immer wieder) kommen und mich an meinem Stand besuchen und/oder sich im Nachhinein erkundigen, wie es gelaufen ist –
    DANKE

 

Werbetrommel

Ihr Lieben,

am nächsten Samstag ist es soweit. Johannamaria und ich werden in der Honigfabrik wieder einen Stand haben. Und ihr könnt diesmal nicht nur unsere bekannten, schillernden Produkte erwerben. Wir haben auch etwas Neues im Gepäck: unser erstes Gemeinschaftsprojekt auf dem Sektor Stoffdruck. Einen der Probedrucke stellte ich euch bereits Ende August vor. So sehen nun die fertigen Stücke aus (Ausnahme: der gelbe Tischläufer, auf dem Foto noch ungesäumt).

Und die Werbung für meine Schnecken scheint gut zu laufen. Dank der guten PR-Arbeit mit meinen kleinen Weichtieren auf der facebook-Marktseite gab es schon positive Kommentare sowie die Anfrage, ob diese auch käuflich seien?

Ja, sind sie. Ich habe zehn Schnecken im Gepäck. Muss ich noch Nachschub häkeln? Hilfe!

Der ganze Aufwand

… und dann doch wieder einen Schritt zurück.


An meinem Brückenurlaubstag habe ich einen Großeinkauf bei Karstadt in der Stoffeabteilung getätigt, kam voller Enthusiasmus nach Hause, um die Schnittmuster (die bereits ein längeres Dasein bei mir fristen) auf meinen neuen fancy Stoff aufzulegen, den ich mir eigens für den Schnitt einer Kastenjacke aus der burda easy 2/2016 gekauft habe. Um dann festzustellen, dass ich beim damaligen Ausschneiden der Schnittteile wohl vergessen habe, den Ärmel der Jacke mit auszuschneiden. Dafür hatte ich zwei andere Teile eines komplett anderen Kleidungsstückes. Und das Heft – liegt seit einigen Monaten im Altpapier :)
Zum Glück gibt es das Heft in den Bücherhallen, wo ich mir den fehlenden Ärmel nun besorgen kann. Für meinen Stoff und mein neues Equipment heißt es nun erstmal: WARTEN. Nächstes Wochenende ist Markt, und dann mal schauen, wie es mit meiner Zeit so aussieht.

 

Rote Schätzchen

Mittlerweile lebe ich seit vier Jahren süderelbig und habe immer noch das Glück, auf schöne unbekannte Läden zu stoßen.

Es gibt nicht weit entfernt von meinem Zuhause einen kleinen, aber feinen Second-Hand-Laden, an dem ich bereits viele Male mit dem Auto vorbeigefahren bin, jedoch nie angehalten habe und ihn einfach mal betreten habe. Vor kurzem habe ich es nun einfach mal getan und war recht angetan.
Während eines Gesprächs mit der Ladeninhaberin stellte sich heraus, dass es das Geschäft bereits seit 35 Jahren gibt, was ich sehr beachtlich für den Standort finde. Die Dame widmet sich ausschließlich Kleidung und Objekten der 40er bis 60er Jahre und trifft damit natürlich voll meinen Geschmack.

Bei der Kleidung wurde ich bei meinem ersten Besuch noch nicht fündig, aber bei den Einrichtungsgegenständen erstand ich eine schöne rote Vase und – ganz bezaubernd – ein rotes Nähetui für meine heimatlosen Nadeln und anderem Zubehör.
Ich bin sehr glücklich und freue mich bereits auf meinen nächsten Besuch!