Happy cupcake

Ein cupcake zum Geburtstag für die Köchin des Hauses. Ja, in unserem Haus unterm Dach wohnt eine Köchin, die am Mittwoch Geburtstag hat und sich hoffentlich über mein kleines Geschenk freuen wird. Die Anleitung stammt von lalylala, die wunderschöne Häkelfiguren und -objekte auf ihrem Blog präsentiert. Danke, dass ich meinen cupcake posten darf!

Die Freude am Häkelessen ist wieder neu entflammt; das Herstellen ist ein Leichtes, aber was macht man selbst mit den kleinen lieben Staubfängern. Als Geck zum Geburtstag oder anderen Anlässen  – kein Problem (zumindest haben sich die Beschenkten bislang nicht beschwert).

Was meine heutige gute Laune leider etwas trübt: beim Zusammensuchen der Wollreste bin ich auf mehrere Mottennester gestoßen. Glücklicherweise sind nur wenige gute Wollknäule betroffen, der Rest ist zu verschmerzen. Ein Regalfach weiter lagert die “gute” Wolle – hier hätte ich nicht mehr zwei Augen zudrücken wollen. Jetzt ist alles mit Mottenpapier ausgelegt und hoffentlich immun gegen weitere Attacken der lästigen Tiere.

Aus der Mottenkiste

Ihr seid es schon gewohnt: von Zeit zu Zeit krame ich meinem Fundus und stelle euch alte Werke von mir vor. Von vielen damaligen Werken habe ich gar keine Fotos, teiweise fallen mir alte Anleitungen in die Hände und ich erinnere mich wieder.

Diese Stoffkuh stammt aus einer alten BRIGITTE. In dem damaligen “kreativ”-Teil ging es um Babysachen. Die Kuh lebte in Gesellschaft von Schaf, Huhn, Schwein und Hase in einem gemütlichen Stoffstall. Bis heute habe ich jedoch lediglich die Kuh genäht und kein anderes der Tiere. Erstmalig mit 14 Jahren, als das Heft gerade herauskam, für mein damals neugeborenes Babysitter-Kind, dann Jahre später für das erste Kind eines Schulfreundes.

Ich habe noch einige andere Ideen aus diesem Heft gezogen, beispielsweise auch zwei Modelle an Babyschuhen, u.a. dieses Modell, das ich damals an meine Freundin verschenkte.

Hier noch weitere Anleitungen aus meinem Fundus, aus denen ich als Kind/Jugendliche Tiere nachgestrickt oder -genäht habe.

Die Marsianer sind los

Zwei wundervolle Figuren aus unserer Kindheit. Alle, die mit der Sesamstraße aufgewachsen sind, werden sich erinnern.

Der Liebste hat ein besonderes Faible für die beiden liebenswerten Außerirdischen, und so bekam er jüngst von mir eine Umsetzung in gestickter Form. Als Kind habe ich viel und leidenschaftlich gestickt, dies war nun mein erstes Projekt nach vielen Jahren. Mit Material war ich zum Glück noch gut ausgestattet, da ich jedoch für die Farbverläufe einige Farben benötigte, musste ich an manchen Stellen doch noch nachrüsten.

Behilflich war mir die sehr empfehlenswerte knitpro-WebApp, die ich bereits für mein Beatles-Kissen verwendet hatte. Um die Übersichtlichkeit zu verbessern, habe ich mir die noch eine eigene Anleitung erstellt, indem ich die einzelnen Farben in Zeichen übersetzt habe. Das Sticken selbst ging relativ schnell, nur etwas knifflig bei langen Reihen.

Die beiden Kerle sind nun gut aufgestellt in unserem Schlafzimmer.

Reinkarnation der rostfarbenen Wolle

Es ist vollbracht – die rostfarbene Wolle durfte weiterleben und durchlebte jüngst ihre Wiedergeburt. Im Urlaub startete mein Projekt, ich bin bei meinem Plan geblieben, nach einem einfachen Schnitt zu stricken.

Im Gegensatz zum schlichten Rollkragenpullover, den ich mir ein wenig zum Vorbild genommen habe, gibt es bei diesem Modell nicht einmal Ärmelausschnitte. Er wird zwar dadurch leicht “klumpig” in den Achseln, aber er ist sehr bequem, hat eine ideale Ärmellänge und fällt gut durch die Zunahmen nach den Bündchenmustern im Vorder- und Rückenteil sowie den Ärmeln.  Den Kragen habe ich bewusst großzügig gestaltet; durch das Gewicht der Wolle zieht er sich beim Tragen ein wenig auseinander, was ich persönlich sehr angenehm finde.

Auch bei diesem Projekt zeigt sich: manchen Wollsorten muss man mehrere Chancen geben, damit am Ende etwas Wunderbares aus ihnen wird.

img_0653