• Wolle

    Winterset

    Mützenanleitung aus dem Buch „Heisse Nadel“

    Die Temperaturen steigen bereits wieder. Mein Winterset, bestehend aus Mütze, Schal und Handschuhen, war jedoch zur rechten Zeit fertiggestrickt, so dass ich bei Minusgraden gut gerüstet war.

    Warum ein Set? Mittlerweile habe ich eine bunte Sammlung an Wintersachen, die mich nervt, weil nichts wirklich zusammenpasst: mittlerweile zehn Jahre alte Lederfäustlinge, verschiedene Mützen und nur ein passender Schal. Mein Wunsch war, endlich mal einen Satz an Winteraccesoires zu haben, noch dazu in einer unaufdringlichen Farbe (ROT adé!).

    Ausgangspunkt war die Handschuh-Anleitung von Paulastrickt – ein schlichtes Paar Fäustlinge, wahlweise auch mit Punktmuster-Anleitung, die ich bei Etsy fand. Daraufhin habe ich mir gleich einen großen Berg Nepal-Wolle von DROPS bestellt.

    Mütze und Schal habe ich (halb-)freestyle gestrickt. Für die Mütze orientierte ich mich an der Anleitung „Kims Mütze“ von Joelle Hoverson aus ihrem Buch „Heisse Nadel„, das ich mir vor langer Zeit gekauft habe. Es enthält – einige leider fehlerhafte  – Anleitungen für gestrickte Geschenke.

    Den Schal habe ich frei gestrickt. Für den Maschenanschlag habe ich eine Kopflänge gemessen, so dass ich mir später bei Bedarf den Schlauch wie eine Kapuze über den Kopf ziehen kann. Die Länge misst bei mir ca. 60 Zentimeter.

    Das Muster folgt dem der Fäustlinge: Bündchen mit verschränkten Maschen, der Rest glatt.

    Ich habe nichts dagegen, wenn nun der Frühling kommt. Sollte es jedoch wieder kalt werden, bin ich gerüstet.

  • Kultur,  Wolle

    Rückblick und Start ins neue Jahr

    In wenigen Tagen ist der erste Monat des neuen Jahres bereits vergangen. Ich erlaube mir an dieser Stelle, einen kurzen Rückblick auf 2020 zu werfen und euch von meinen sechs Lieblingsbüchern der Belletristik und Sachliteratur zu berichten. Die Zahl sechs hat sich zufällig ergeben, insgesamt waren es knapp 60 Bücher und Hörbücher, einige davon habe ich ein zweites oder drittes Mal gelesen bzw. gehört. In meiner Auswahl befinden sich ausschließlich Erstlinge und die Reihenfolge ist zufällig.

    King, Stephen: Das Mädchen

    Von Stephen King habe ich bislang mehr Verfilmungen gesehen als Bücher gelesen. Den Titel «Das Mädchen» habe ich zufällig gefunden, er wurde mir bei Apple Music vorgeschlagen. Ein neunjähriges Mädchen verirrt sich bei einem Familienausflug in den riesigen Wäldern von Maine und ist ganz auf sich allein gestellt. Aus verschiedenen Perspektiven wird beschrieben, wie sie den Weg zurück in die Zivilisation sucht, ums Überleben kämpft und wie gleichzeitig die Suche nach ihr beginnt. Mich hat am meisten die Reife des Mädchens beeindruckt mit der sie die Lage meistert, zumal sie als Stadtkind keinerlei Erfahrung mitbringt, sich in der freien Natur zurechtzufinden. Ein Buch mit erstaunlich wenigen – für King ansonsten typischen – Horrorelementen. Aus meiner Sicht eine tolle Hymne an die starken Mädchen dieser Welt.

    Krien, Daniela: Die Liebe im Ernstfall und Irgendwann werden wir uns alles erzählen

    Auf Daniela Krien bin ich eher zufällig gestoßen, habe aber gleich zwei Bücher von ihr gelesen, die nun auch beide in dieser Liste gelandet sind. Die Autorin ist in der DDR geboren und aufgewachsen. Ihre Bücher sind geprägt vom Zeitgeist kurz nach der Wende, dem Umgang mit der neuen Freiheit, aber auch den Verlusten und Unsicherheiten, die damit einhergingen.

    «Die Liebe im Ernstfall» erzählt von fünf Frauen, deren Wege sich an einer Stelle im Leben kreuzen. Alle führen stark unterschiedliche Leben, aber alle hadern mit ihrem Schicksal. Es geht im Kern um die Frage »was bedeutet Freiheit?«. Für manche kann auch sie als Zwang erlebt werden –den Zwang, wählen zu müssen, Entscheidungen zu treffen. Die Erzählung endet recht abrupt und lässt einen damit noch ein wenig den eigenen Gedanken nachhängen.

    In «Irgendwann werden wir uns alles erzählen» geht es um die Liebe zwischen einer 17-jährigen Schülerin, Maria, und einem 40-jährigen Mann vom Nachbarhof. Die beiden leben in einem Dorf nahe der kurz vor Beginn der Handlung noch existierenden, deutsch-deutschen Grenze. Maria hat einen gleichaltrigen Freund, fühlt sich jedoch magisch zu dem älteren Mann hingezogen, der ihre Sehnsucht nach Leben und Aufbruch zu erfüllen scheint. Zwischen den beiden besteht ein ambivalentes Verhältnis und teilweise kommt es zu brutalen Szenen. «Die Sprache leuchtet in diesem Roman» steht auf dem Klappentext. Das kann ich nur bestätigen.

    Balzer, Jens: Das entfesselte Jahrzehnt

    Zu meinem vierzigsten Geburtstag hatte ich mir dieses Buch über den Sound und Geist der 70er Jahre gewünscht. Jens Balzer nimmt uns mit auf eine Reise durch das Jahrzehnt, in dem viele Geschehnisse der 60er Jahren nachwirkten, aber auch viele Neues begann. Balzer beginnt seine Beschreibung im Jahr 1969 mit der Mondlandung und Woodstock und endet mit dem Zenit des Punks und dem beginnenden Zeitalter der Digitalisierung. Was noch? Die neue Frauenbewegung, die Androgynität der Menschen und die Rolle von David Bowie, die Manson-Family, der Okkultismus und der deutsche Herbst, die «Schulmädchen-Report»-Filme, bunte Farben und wilde Formen im Bereich Einrichtung, Frisuren und Fernsehsendungen, Ökos vs. Spießer, Disco-Musik, antiautoritäre Erziehung und das entfesselte Puppentheater (Muppets, Sesamstraße & Co.), Antifa, Star Wars und die Anti-AKW-Bewegung. Es gibt wenige, dafür großartige Bilder. Doch das macht nichts, denn bunt ist schon der Text.

    Nocun/Lamberty: Fake Facts

    Das absolute MUSS-Buch für alle, die verstehen möchte, was Menschen in der »Querdenken«-Bewegung und auf den sogenannten Hygiene-Demos vereint. Corona-Verschwörungserzählungen bilden jedoch nur einen kleinen Teil des Buches, da die Pandemie kurz vor Erscheinen des Buches ausbrach und die Autorinnen mit diesem Thema ihre Arbeit abschlossen. Es ist überaus interessant zu erfahren, was Flat Earth-Gläubige, Impfgegner, Reichsbürger und Coronaleugner dazu motiviert, sich zu radikalisieren, an ihren Wahrheiten komme was wolle festzuhalten und die Rolle der neuen Medien zu beleuchten. Hilfreich sind auch die Tipps der Autorinnen, wie wir uns verhalten, wenn Menschen in unserem nahen Umfeld plötzlich mit auf den Verschwörungszug aufspringen und immer weniger von Fakten zu überzeugen sind. Wer möchte, kann auch einiges über ihre/seine eigene Verschwörungsmentalität herausfinden, denn – so die Psychologin Lamberty – bei jedem Menschen ist ein gewisser Grad an Verschwörungsglaube vorhanden. Erst die Dosis mache das Gift.

    Stefanowitsch, Anatol: Eine Frage der Moral

    Regt ihr euch auf, dass Kinderbücher wegen des Wortes N-Wortes umgeschrieben werden? Und warum die Sprachverhunzung nicht aufhört, in dem man (!) überall die weibliche Sprachform einführen möchte und jetzt auch noch für das dritte Geschlecht Sorge tragen soll? Wenn ihr mindestens eine der Fragen mit »Ja« beantworten könnt, ist es Zeit für die Lektüre des kurzweiligen Werkes von Anatol Stefanowitsch. Sprache ist mächtig und bildet die Herrschaftsverhältnisse einer Gesellschaft ab. Zitat des Autors: «Gerechte Sprache allein schafft noch keine gerechte Welt. Aber indem wir sie verwenden, zeigen wir, dass wir eine gerechte Welt überhaupt wollen.» Der Sprachwissenschaftler hat zu seinem Buch einen unterhaltsamen Vortrag gehalten, der im Deutschlandfunk Nova Hörsaal zu finden ist.


    Brigitte Patentpullover aus Lana Grossa Brigitte No. 2 Farbe 20

    Ich bin ins Jahr 2021 mit meinem sechsten (!) «Corona-»Pullover gestartet, den ich in meinen letzten Urlaubstagen Anfang des Monats endlich fertiggestrickt habe. Die Anleitung habe ich bei Wollplatz erstanden. Das Garn strickt sich sehr angenehm, wird sich wahrscheinlich etwas schneller Verfilzen beim Tragen, aber damit kann ich leben. Mit der Auswahl der richtigen Größe habe ich mich wieder einmal etwas schwergetan, mich nach Stricken der Maschenprobe für die Größe M mit kleineren Nadeln entschieden (statt 5 und 6 Nadeln 4,5 und 5,5). Trotz großzügiger Bemessung konnte ich mich diesmal mit Restgarn zuschmeißen. Die Affenarme haben genug Platz, der Pullover ist insgesamt schön kurz, so dass die Schwerkraft noch Spielraum hat (dass einige Wollpullover mächtig trotz guter Pflege ausleiern, musste ich gestern wieder einmal beim Tragen einer meiner ersten Zopfmuster-Pullover bemerken). Den Kragen habe ich, entgegen der Angaben in der Anleitung, nicht mit Reihen linker Maschen abgeschlossen, sondern ich habe das Bündchenmuster weitergeführt, das auch bei diesem Modell mit verschränkten rechten Maschen gestrickt wird, was ich mittlerweile sehr favorisiere. Es ergibt ein schönes Maschenbild, das sich zudem gut vom Hauptmuster absetzt. Beim mittleren Bild könnt ihr die Schulterpasse sehen, die aus den Ärmeln herausgestrickt wird. Der Pullover ist etwas wärmer als meine petiteknit-Mohair-Pullover, aber in jedem Fall sehr angenehm zu tragen und passend zur kalten Jahreszeit.

     

    Nebenbei stricke ich an meinem neuen Winterset Mütze-Handschuhe-Schal aus dem DROPS-Garn Nepal, das ich bereits für meine Bibo-Jacke verwendet habe. Die Eule bewacht den Loopschal – Handschuhe und Mütze sind bereits fertig. Fotos und weitere Erläuterungen folgen.

  • Aus dem Leben,  Papier,  Stoff,  Wolle

    Jahreswechsel


    Bevor das neue Jahr anbricht, erzähle ich euch von meinen Aktivitäten im Dezember.

    Vom Homeoffice bin ich ganz sanft in meinen Urlaub hineingesegelt. Bereits zuvor hatte ich genug Muße, neue Projekte anzugehen und neben den ganzen Woll- und Stoffgeschichten mal wieder mit Papier zu basteln.

    In umgekehrter Chronologie seht ihr auf dem großen Bild meine größere Tischdecken und -läufer-Nähaktion, die gestern über die Bühne ging. Wie bereits erwähnt, benötigen wir für unseren nun größeren Esszimmertisch passende Tischdecken. Erst wollten wir passende Decken kaufen, haben jedoch schnell festgestellt, dass sie entweder nicht die richtigen Maße haben und/oder nur bei 40 Grad zu waschen sind. Am Ende haben wir bei Nordic Nest schöne klassische 60er-Jahre-Stoffe von der finnischen Marke Marimekko erstanden:

    • den Kaivo Stoff, ein schlichter schwarz-weißer Stoff (ausgebreitet auf dem Bild zu sehen), der auch für Wanddekoration verwendet wird
    • für mehr Farbe und noch mehr Nostalgie den Siirtolapuutarha Leinen-Stoff (ebenfalls auf dem Bild über dem Stuhl), häufig auch für Gardinen und Kissen verwendet. In der Beschreibung ist zu lesen: Der Name des Musters „Siirtolapuutarha“ bedeutet Stadtgarten und soll an prunkvolle Vorgärten erinnern welche zu kleinen Oasen im Alltag werden.
    • und zuletzt den Pieni Unikko Stoff, den ich längs geteilt und daraus zwei Tischläufer genäht habe (nicht im Bild)

    Neben den schönen Mustern dürfen jedoch auch die schlichten Decken nicht fehlen. Der gute alte Damast, waschbar bei 60 Grad, falls doch mal was danebengeht, einmal in weiß und einmal mit feinem Blumenmuster – beides bei Stoffe Hemmers im Angebot. Das dazu bestellte Moltontuch mussten wir leider noch einmal zurückgehen lassen – da hatten sie uns glatt einen Meter zu wenig geliefert. Die neue Sendung ist jedoch bereits auf dem Weg zu uns und vielleicht können wir heute Abend bereits in einer ersten Garnitur unsere leckeren Silvestertapas darauf verspeisen.

    Den grauen Filzkorb habe ich spontan aus Resten meiner länger zurückliegenden Osterhasennäherei gefertigt. Die Höhe spielt eine erhebliche Rolle, wenn die Teile einigermaßen elegant durch die Maschine gleiten sollen (meiner misst im Durchmesser 16 Zentimeter, in der Höhe 20 Zentimeter). An zwei Stellen musste ich mit der Hand nachnähehn. Er hat jedoch alle darin befindlichen Weihnachtsgeschenke gut gehalten. Die Anleitung findet ihr auf dem Blog bildschoenesdesign.

    Zuletzt ein kleines Potpourri in Galerie: die beiden oberen Bilder zeigen euch den Fortschritt meines Patentpullovers mit der Wolle Brigitte No. 2. Ein interessanter Schnitt, da die Ärmel in Verlängerung der Schulterpartie gestrickt werden. Unten rechts die erste Socke meiner insgesamt drei Socken von Paulastrickt. Zwei Paare sind fertig, im neuen Jahr folgt ein Gruppenbild, wenn ich alle fertig habe. Unten links seht ihr eine Bastelei von edition 8×8. Auf der Seite war ich seit Ewigkeiten nicht mehr. Die Vorlage ist kostenfrei und selbst auszudrucken. Ich hatte eine Menge Spaß!

    Ihr Lieben da draußen: ich wünsche euch einen angenehmen Jahreswechsel und danke euch, dass ihr meinem Blog treu seid. Hoffentlich habt ihr auch 2021 Freude am Lesen meiner Beiträge!

  • Aus dem Leben,  Wolle

    Harburg strickt für Menschen ohne Obdach

    Generell bin ich keine Charity-Freundin: viele, in der Regel gutbetuchte, Menschen spenden Gelder und/oder sammeln Gelder beim Verkauf von Waren, bleiben dort jedoch unter ihresgleichen und haben keinerlei Kontakt zu denjenigen, die die Spenden schließlich erhalten.

    An einer dieser anonymen Aktionen nehme ich in diesem Jahr teil (Danke an meinen liebern Nachbarn, der mir als Szenen-Kenner die Infos hat zukommen lassen): das HabibiAtelier in den Harburg Arcaden und das Sozialkontor Hamburg starteten im Oktober 2020 im Rahmen der ZEIT FÜR INKLUSION die Aktion „Harburg strickt für Menschen ohne Obdach“. Ziel der Aktion ist es, möglichst viele Schals zu stricken (bei gemeinsamen Treffen in kleiner Runde oder zu Hause), die bis zum 22. Dezember abgegeben werden können und an Weihnachten an Menschen ohne Obdach verschenkt werden.

    Da ich gerne stricke und hier mit meiner Arbeit Menschen etwas Gutes tun kann, habe ich aus Resten dicker Wolle einen bunten Schal gestrickt. Am letzten Tag vor dem Lockdown habe ich ihn im Sozialkontor Harburg abgegeben, wo ich eine nette Begegnung mit den dort arbeitenden Männern hatte, die sich gerade für eine kurze Zigarettenpause vor dem Laden trafen («Hast du den gestrickt? Super. Vielen Dank!»).

  • Stoff,  Wolle

    Gruppenbild mit Wolle

    Kaum ist die letzte Wolle verstrickt, habe ich bereits wieder Nachschub geordert, obwohl es im Schrank langsam eng wird.
    Auf dem Bild werden die Neuanschaffungen präsentiert vom zweiten Mini Yoda, der just von der Beschenkten bestellt wurde zum Selberverschenken:

    • „falsche“ Sockenwolle in den Farben anthrazit, beige und rot (es handelt sich gar nicht um Sockenwolle, die „Touring“ von Lang Yarns wird jedoch von vielen als diese verwendet) für Socken, die ausnahmsweise in meinen Kleiderschrank wandern sollen
    • Lana Grossa-Wolle für einen Patentpullover aus der BRIGITTE (ja, wieder …). Der Kauf hat bereits im dritten Anlauf geklappt: vom ersten Händler bekam ich die Rückmeldung, dass sich coronabedingt die Wartezeit verlängert, kurz danach war meine Farbe nicht mehr verfügbar; der zweite Händler meldete sich gar nicht zurück, so dass ich leider auf die dritte und letzte Möglichkeit – Amazon – zurückgreifen musste (die Wolle war drei Tage später da).

    Vor kurzem bin ich auf Paulastrickt gestoßen, das Label einer jungen Frau, die ihre Restauratoren-Tätigkeit derzeit auf Eis gelegt hat, um ihre Leidenschaft zum Hauptberuf zu machen. Sie erstellt Anleitungen für schöne, schlichte gestrickte Kleidungsstücke und Accessoires. Über Etsy habe ich nun eine Anleitung für Socken, die Mütze „Jacques“ sowie Handschuhe erstanden. Die Socken habe ich bereits angefangen zu stricken.

     

    Die Arbeit an der Mütze fand im Geheimen statt, und da Beschenkte manchmal mitlesen, sind die Knäuele nicht mit auf dem Bild gelandet. Nun ist sie fertig, verschenkt und glücklich wie seine neue Besitzerin.

    Mütze „Jacques“ von Paulastrickt in Lang Yarns Merino 70

     

    Außer der Reihe habe ich letztes Wochenende noch alte Tischdecken in Tischläufer und Sets umgenäht – wir haben einen neuen Esszimmertisch, der größer als sein Vorgänger ist.