• Aus dem Leben

    Brot und Salz

    Seit unserem Einzug haben wir – obwohl die eigentliche Party noch gar nicht stattgefunden hat – zahlreiche Geschenke von FreundInnen und KollegInnen bekommen. Ganz traditionell waren auch Brot und Salz dabei.
    Eine liebe Kollegin von mir, die leider in  zwei Tagen in den Ruhestand geht, und die ich jetzt schon sehr vermisse, hatte eine sehr nette Idee. Sie hat ein Brot ausgehöhlt und mit Salz und Blumen gefüllt. Der rote Originallöffel, der im Salz steckte, ist auf dem Bild bereits anderweitig in Gebrauch.

    Ich freue mich jeden Morgen über dieses Geschenk, das auf unserem Küchentisch steht und uns beim Frühstücken zuschaut.

    BrotundSalz

  • Stoff

    „Nicht aus jedem Holz kann man Pfeifen schneiden“

    Ich finde es schön, wenn Gegenstände ihren Platz haben. Viele von ihnen aus unserer Wohnung wurden verpackt und gingen auf die Reise …

    Da die Pfeife noch keine Bleibe hatte und sich wild mit anderen Utensilien in einer Stofftasche tummelte, beschloss ich, eine Tasche aus zwei dicken Filzplatten (pro Platte: 70 x 35 cm) zu nähen. Die graue Platte ließ ich im Stück und schnitt aus der roten einen Streifen als Halterung für Tabak, Pfeifenreiniger etc. und zwei Streifen als Seitenwände (ca. 5 x 14 cm). Nachdem mir die Nadel meiner Nähmaschine abbrach, bin ich auf das Nähen per Hand umgestiegen, was wesentlich einfacher und schneller voran ging.
    Als Verschluss wählte ich ein Lederband und einen passenden Lederknopf.

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  • Aus dem Leben

    Break on through to the other side

    Herzlich willkommen in meinem kleinen Sommerloch!
    Der Umzug und die Sommerhitze haben dazu beigetragen, dass ich lange nichts mehr von mir habe hören lassen. Wir haben den »großen« Sprung über die Elbe gewagt und haben es noch nicht bereut – im Gegenteil. Wunderschön ist es hier – belebt, aber trotzdem ruhig; dörflich, aber trotzdem großstädtisch; grün, aber trotzdem schnell in der City! Zudem ist unsere neue Wohnung so traumhaft, dass wir bestimmt nicht so schnell wieder ausziehen werden.
    Die Kartons waren schnell ausgepackt und vieles steht und hängt bereits an seinem richtigen Platz. Aber der Stolz der früheren Tischlerin lässt es nicht zu, den neuen Hausstand komplett zusammenzukaufen. Nein, es soll noch einiges selbst gebaut bzw. umgebaut werden! Leider hält mich meine 40-Stunden-Woche davon ab, meine Pläne schnell in die Tat umzusetzen, aber eines nach dem anderen.

    Compeweg_ersteEinrichtung (4)

  • Holz

    Time to say goodbye

    Pünktlich zum Ende unserer Renovierungsarbeiten für die neue Wohnung haben sich meine Sicherheitsschuhe, die ich seit Lehrzeiten trage, wortwörtlich aufgelöst.
    Ich gebe an dieser Stelle den Tipp, sich nicht mit Schuhen, deren Sohlen bereits völlig heruntergelaufen sind und eigentlich nur noch durch die Lackflecken auf dem Leder zusammengehalten werden, auf den Weg zum Supermarkt zu machen, wenn es nach Regen aussieht (und man hinterher noch vorhat zu streichen und für den Nachhauseweg öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen).
    Selbst nachdem die Sintflut, die vom Himmel kam, verebbte, saugten sich nach wenigen Schritten Schuhreste und Socken komplett mit Wasser von der Straße voll. Nach einem halben Wutanfall und weiteren drei Stunden Streichen (barfuß) leisteten mir die Schuhe ihren letzten Dienst, indem sie mich nach Hause trugen, unterstützt durch um die Füße gewickelte Folien, um Erkältungen fern zu halten.
    Hier für euch und mich ein Abschiedsbild:

    Sicherheitsschuhe_vonoben Sicherheitsschuhe_vonunten

  • Aus dem Leben,  Stoff

    Mädchen, Mädchen, Mädchen

    Schon wieder wurde vor kurzem ein Kind in meinem Freundeskreis zur Welt gebracht – und wieder ein Mädchen. Wie schön!
    Da ich schon einmal in meinem Blog über geschlechtsneutrale Kinderkleidung geschrieben habe, möchte ich mich nicht wiederholen und euch gar langweilen. Ich finde das Thema jedoch nach wie vor aktuell.
    Gestern sprach ich mit der Mutter der kürzlich geborenen Tochter. Sie war glücklich, dass sie nur wenige rosafarbene Kleidungsstücke zur Geburt geschenkt bekommen hatte, da sie das Geschlecht ihres Kindes bis zu dem Zeitpunkt, wo sie es in den Armen hielt, nicht wusste (und auch nicht vorher wissen wollte). Aus der Verlegenheit heraus waren nun alle Schenkfreudigen um sie herum „gezwungen“, geschlechtsneutrale Farben zu wählen.
    Und prompt wurde meine Freundin vor einigen Tagen darauf angesprochen, als sie ihrer Tochter ein blau-weiß gestreiftes Kleidungsstück anzog (das Kind ist noch nicht einmal einen Monat alt!).
    Zu diesem Thema ein interessanter Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen im letzten Jahr erschienen. Das erwähnte Buch von Lise Eliot habe ich selbst gelesen und kann es wärmstens empfehlen. Es räumt mit Vorurteilen aller Art gründlich auf!

    Auch ich habe es bei meinem Geschenk wie üblich mit den Farben gehalten, habe sogar die Farbe blau gewählt, um die Menschheit völlig zu verwirren. Seht selbst …

    (Anleitung Babyschuhe: Brigitte 2/94, Babylätzchen: Living at Home)