Literatur

Literatur-Tipps aus verschiedenen Genres

  • Literatur

    Retro-Weibchen

    Nach langer Zeit mal wieder ein feministischer Buchtipp von mir. Ich lese viel auf diesem Gebiet und kann euch berichten: es gibt leicht verdauliche und schwer verdauliche Literatur zu diesem Thema.

    Folgendes Werk gehört eher zu den leicht verdaulichen, was nicht heißt, dass es keine kritischen Worte findet. Der Schreibstil ist nur etwas unterhaltsamer und weniger wissenschaftlich. Ich erhoffe mir von dieser Art von Büchern, dass sie auch Frauen in die Hände fallen, bei denen das Wort Feminismus noch immer negative Assoziationen hervorruft und die durch das Lesen eines besseren belehrt werden (können).

    Schneewittchen-Fieber--Warum-der-Feminismus-auf-die-Schnauze-gefallen-ist-und-uns-das-Retro-Weibchen-9783218009287_xl

    Der Titel lautet „Schneewittchen-Fieber : warum der Feminismus auf die Schnauze gefallen ist und uns das Retro-Weibchen beschert hat“ und ist geschrieben von der Österreicherin Angelika Hager. Aufmerksam geworden auf das Buch bin ich über die Tageszeitung der freitag, der Frau Hager ein sehr unterhaltsames Interview zu ihrem neuen Buch gegeben hat.
    Wie bereits erwähnt: es lässt sich flüssig lesen, aber es ist der Autorin anzumerken, in welchem Beruf sie tätig ist. Gleiche Erfahrungen hatte ich bereits bei Basha Mika, die ebenfalls Journalistin ist. Das Buch ist im Prinzip eine Aneinanderreihung von Anekdoten, Themen werden von der Autorin angerissen, aber leider nicht vertieft, teilweise werden aufgestellte Thesen mit statistischem Datenmaterial unterfüttert.

    Im Namen des Internationalen Frauentages: Macht euch selbst ein Bild und lest es bitte!

  • Literatur,  Stoff,  Wolle

    August-Geburtstagskinder

    Seitdem wir den Sprung über die Elbe gewagt haben, leben wir nun mit einem netten Nachbarn im Haus, der ausgerechnet am selben Tag wie eine Freundin von mir Geburtstag hat. Als bekannte „wenn-ich-zeit-und-ideen-habe-mache-ich-am-liebsten-selbstgemachte-geschenke“ waren es dementsprechend zwei Projekte. Etwas Luft bescherte die Tatsache, dass der Nachbar direkt an seinem Geburtstag feierte und die Freundin erst am Wochenende.

    Was gab es nun?

    1) Für den Nachbarn als kleine Beilage für einen anstehenden San Francisco-Besuch einen echten pumpkin pie (wieder aus dem bekannten Buch mit den netten Häkelideen).

    Kürbiskuchen
    aus: Tasty crochet : a pantry full of patterns for 33 yummy treats

    2) Für die Freundin, die bei ihrer Schwester gelegentlich Yoga-Unterricht nimmt, und der es guttut, wenn sie zur Ruhe kommt, habe ich eine Yoga-Tasche genäht. Die Dicke der Kordel ist zu überdenken, aber der neue Stoff gefällt mir ausgesprochen gut. Die Designerin ist wieder Lotta Jansdotter, die Frau mit den wundervollen Taschen.

  • Literatur,  Wolle

    Zu viele Inspirationen

    … kann man bekommen, wenn man sich längere Zeit in den Bücherhallen aufhält, vorher noch an einem Wollladen vorbeigegangen ist und dann ein Buch mit schönen schlichten Strickereien in den Händen hält. Gäbe es zu Hause nicht noch diverse andere, teils noch nicht einmal begonnene Wollprojekte (ich habe euch von einigen Ärgernissen meiner letzten Wollkäufe verschont), so wäre ich gleich wieder in das besagte Wollgeschäft zurückgekehrt, und hätte Material für diesen bezaubernden Pullover gekauft. So lange ist Träumen angesagt …

    Amimono
    Quelle: http://bilder.buecher.de/zusatz/35/35650/35650040_scre_3.jpg
  • Literatur

    Ein Traum für alle frankophilen Retros

    Das Magazin „100 idées“ bzw. „100 Ideen“ ist eine exzellente DIY-Zeitschrift der 70er aus Frankreich, und wurde leider eingestellt wegen zu geringer Nachfrage. Die Nachbarin meiner Eltern hatte fast alle Exemplare und hat mir auch einige überlassen. Kürzlich bin ich auf das Blog „Tricots et cuisine de 100 idées“ gestoßen, in dem eine Französin fast die kompletten Jahrgänge mit gescannten Artikeln und Anleitungen zur Verfügung stellt! Ein absoluter Stöbergenuss für alle handarbeitlich und handwerklich interessierten Menschen!

  • Holz,  Literatur

    Klein, aber fein

    Zum neuen Jahr gibt es einen neuen Couchtisch – bislang sind wir ohne ausgekommen, aber es hat doch einen gewissen Komfort, wenn man ein Glas oder Becher abstellen kann (oder auch die Füße).
    Inspiriert durch das „Hartz-IV-Möbel“-Buch, das ich bereits in meinem Blog vorstellte, baute ich vor einiger Zeit aus Resten der Multiplex-Platte Birke, aus der auch die Badmöbel erstellt wurden, den Berliner Hocker nach. Nicht geschraubt, sondern schön gedübelt, einmal geölt und fertig. Da das Holz leider nicht mehr für zwei Exemplare reichte, habe ich für den zweiten Hocker lediglich eine U-Form gebaut, die man nun in den anderen Hocker hineinschieben kann und ihn zur Hälfte verdeckt.

    Eine tolle Inspiration und bestimmt erweiterbar …

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