Literatur
Literatur-Tipps aus verschiedenen Genres
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Klein, aber fein
Zum neuen Jahr gibt es einen neuen Couchtisch – bislang sind wir ohne ausgekommen, aber es hat doch einen gewissen Komfort, wenn man ein Glas oder Becher abstellen kann (oder auch die Füße).
Inspiriert durch das „Hartz-IV-Möbel“-Buch, das ich bereits in meinem Blog vorstellte, baute ich vor einiger Zeit aus Resten der Multiplex-Platte Birke, aus der auch die Badmöbel erstellt wurden, den Berliner Hocker nach. Nicht geschraubt, sondern schön gedübelt, einmal geölt und fertig. Da das Holz leider nicht mehr für zwei Exemplare reichte, habe ich für den zweiten Hocker lediglich eine U-Form gebaut, die man nun in den anderen Hocker hineinschieben kann und ihn zur Hälfte verdeckt.Eine tolle Inspiration und bestimmt erweiterbar …
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Bauhaus-Inspirationen
Gestern war ich nach längerer Zeit mal wieder auf dem Antik- und Flohmarkt »Flohschanze«, um zu stöbern und mich inspirieren zu lassen. Bei meiner Runde statte ich regelmäßig der Buchhandlung cohen + dobernigg einen Besuch ab. Dort bin ich auf ein interessantes Buch gestoßen, das mein Tischlerinnenherz hat höherschlagen läßt: Hartz IV Moebel.com
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Freches Früchtchen statt hellblau
Mit meiner langjährigen Freundin, die ich nun zur Geburt ihres ersten Kindes (ein Sohn) mit fruchtigen Farben beglücke, hatte ich vor einiger Zeit ein interessantes Gespräch über geschlechterstereotype Kinderkleidung.
In einem Meer von rosa und hellblauer Kleidung sei es eine Herausforderung, Hosen und Hemden in kräftigen Farben zu bezahlbaren Preisen zu bekommen, erzählte sie mir. Da die Schwangerschaft voranschritt und sie eher dörflich wohnt, ging meine Freundin dazu über, einen Großteil der Kleidung über das Internet zu bestellen. Bei der Lieferung der Ware entpuppten sich viele Teile als horrormäßig, mit Rüschen und hässlichen Motiven. Auf meine Nachfrage, warum sie sich nicht einfach für etwas Neues entscheiden und die bestellten Teile zurückschicken würde, antwortete sie: „Ach ja, dann schicke ich ein hässliches Teil zurück und bekomme statt dessen ein anderes Hässliches!“. Wie nervig!Wenn man nun das Glück hat und schöne, geschlechterneutrale Farben für den Nachwuchs gefunden hat, scheint alles in bester Ordnung. Doch bei machen fangen die Probleme jetzt erst richtig an …
Eine Bekannte erzählte nach der Geburt ihrer Tochter, sie sei von einer Frau im Fahrstuhl angegiftet worden, da diese das Geschlecht des Kindes nicht auf den ersten Blick erkennen konnte. Man könne seinem Kind doch keine grüne Kleidung anziehen, da das Geschlecht so nicht eindeutig erkennbar sei. Unverschämtheit!Ich hoffe für meine Freundin, dass ihr keine giftigen alten Frauen und Männer aufwarten, die sie mit ihren eingefahrenen Denkweisen belästigen. Freche Früchtchen können schließlich Söhne und Töchter sein …

Anleitung für Erdbeermütze über DROPS Design in leicht abgewandelter Form, Schuhe aus BRIGITTE kreativ (Garn: Lana Grossa Cool Wool Merino Big) Für alle, die sich mehr mit diesem Thema auseinandersetzen möchten, empfehle ich wärmstens das Buch der Erzieherin und Sexualpädagogin Melitta Walter „Jungen sind anders, Mädchen auch : den Blick schärfen für eine geschlechtergerechte Erziehung“. Sehr praxisorientiert und kurzweilig ist es bestens geeignet für Menschen, die sich dem Thema bislang noch nicht genähert haben.
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Kalorienarmes Essen
Vor einiger Zeit entdeckte ich die Welt des Amigurumi*. Aus meiner Sicht ist viel Kitsch dabei, aber für einiges kann ich mich erwärmen, wie z. B. wundervoll gestaltete Häkel- und Stricklebensmittel.
Als regelmäßige Buchausleiherin und sehr unregelmäßige Buchkäuferin habe ich mir vorletzte Woche das wundervolle Erstlingswerk der Autorin Rose Langlitz, „Tasty crochet : a pantry full of patterns for 33 yummy treats„, gekauft. Eine lohnenswerte Anschaffung!
Das Buch enthält zahlreiche, trotz englischer Sprache gut verständliche Anleitungen, wenn man ein wenig Erfahrung mit Häkeln hat. Für die Objekte können Wollreste verwendet werden (also keine großen Wollanschaffungen). Überdies hat man schnelle Erfolgserlebnisse, da nicht viel Zeit nötig ist, um ein Obst / Gemüse fertigzustellen.
Die teilweise etwas irritierten Fragen aus meiner Umgebung alias „Und was macht man dann damit?“ habe ich lächelnd abgewunken. Kunstbanausen!
Ich für meinen Teil freue mich schon darauf, meinen lieben Kolleginnen aus dem Großraumbüro an meinem Geburtstag neben essbaren Leckereien auch wollige Delikatessen anbieten zu können. Guten Appetit!
*Amigurumi (jap. 編み包み, dt. gestricktes Bündel) ist eine japanische Strick- oder Häkelkunst, mit der kleine Tierpuppen, Gegenstände, Lebensmittel oder auch anthropomorphe Objekte hergestellt werden.
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Es wird Zeit, an die Kleinen zu denken …
Obwohl ich auch schon für einige Kinder gestrickt und genäht habe (vielfach für Neugeborene), habe ich nur weniges fotografiert.
Folgenden Pullover habe ich für den damals zweijährigen Sohn meiner Freundin im Dänemark-Urlaub gestrickt. Trotz der kleinen Fläche haben die Streifen bzw. das spätere Vernähen doch einige Zeit in Anspruch genommen. Der Schnitt ist ansonsten sehr simpel: Vorder- und Rückenteil gerade hoch gestrickt, Ärmel mit gleichmäßigen Zunahmen, Kragen aus den Rändern herausgestrickt.
Eine genaue Anleitung hatte ich nicht, ich habe mich an der Anleitung eines Kinderpullovers in Größe 92/98 von Debbie Bliss („Stricksachen für die ganze Familie„, S. 11) orientiert. Verwendet habe ich das Garn von Lana Grossa, Qualität „Bingo“, Nadeln 5.




