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Obst im Herbst
Vorgestern saß ich im Bus, als eine schwedische Familie mit zwei ca. vierjährigen Zwillingstöchtern und einem etwas älteren Sohn zustieg. Die Mädchen trugen jeweils eine Erdbeermütze und eine Heidelbeermütze, wie ich sie vor einem Jahr einer Freundin zur Geburt ihres Kindes geschenkt hatte.
Der Anblick erfreute mich sehr, so dass ich die restliche Fahrt lächelnd dasaß und versuchte, nicht die ganze Zeit zu penetrant hinüberzustarren … -
Fortbildung
Auch wenn ich zwischendurch nichts von mir hören lasse, bin ich nicht untätig.
Seit wenigen Wochen besuche ich einen Schneiderkurs der Volkshochschule, der in der Nähe meiner neuen Heimat wesentlich günstiger ist als in der City. Mein Ziel ist, mir noch einmal (obwohl es in meinem Leben bereits einige erklärungsfreudige Hobbyschneiderinnen gab), unter der Leitung einer professionellen Schneiderin und Modedesignerin „Step-by-Step“ das Nähen von einfachen Kleidungsstücken zu erlernen. Zwar habe ich in der Vergangenheit bereits einige wenige Hosen genäht, da es für mich fast nie Passende gab (zu wenig Hintern, zu wenig Oberschenkel, zu lange Beine), aber es war doch recht autodidaktisch und verbesserungswürdig.
Derzeit sind Herbstferien und ich nutze die Zeit, nach einem schönen Hosenstoff Ausschau zu halten. Seit Ewigkeiten plane ich den Stoffgroßhandel „Mahler“ zu besuchen, nun gehe ich es morgen an.
Von meinen Näherfolgen werde ich euch beizeiten berichten. Der Schnitt steht zumindest. Nächsten Dienstag geht es weiter … -
3 x 3 = 9
Der Herbst ist voll im Gang und ich habe es während meines Urlaubes endlich geschafft, einen Schwung neuer Taschen zu nähen. Voilà!
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Ossi-Power
Ende August ging leider besagte Kollegin, die uns das schöne Salzbrot schenkte, in den Ruhestand. Als echte Ossi-Frau aus Leipzig, die am Wochenende viel Zeit in Zügen verbringt, habe ich ihr ein grünes Ampelmännchen-Kissen genäht. Dient zur Deko, grün ist die Farbe der Hoffnung bzw. des Optimismus, letztlich ein guter Begleiter für den Zug, falls die Augen zufallen und der Kopf schwer wird.
Für euch gibt es an dieser Stelle wie immer ein Bild, sowie der Link zu einer Studie, die herausfand, dass Ostampelmännchen besser sind. -
Brot und Salz
Seit unserem Einzug haben wir – obwohl die eigentliche Party noch gar nicht stattgefunden hat – zahlreiche Geschenke von FreundInnen und KollegInnen bekommen. Ganz traditionell waren auch Brot und Salz dabei.
Eine liebe Kollegin von mir, die leider in zwei Tagen in den Ruhestand geht, und die ich jetzt schon sehr vermisse, hatte eine sehr nette Idee. Sie hat ein Brot ausgehöhlt und mit Salz und Blumen gefüllt. Der rote Originallöffel, der im Salz steckte, ist auf dem Bild bereits anderweitig in Gebrauch.Ich freue mich jeden Morgen über dieses Geschenk, das auf unserem Küchentisch steht und uns beim Frühstücken zuschaut.


