Wolle
alles aus Wolle
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Noch einmal Boleros im Bündel – Teil 2
Nun kommen wir zu einem aktuellen Modell, das mich im Herbst und Winter wärmt:
beim Durchstöbern der „Lana Grossa“-Seiten habe ich einen schönen Bolero entdeckt, und da ich mit der Verarbeitung der angegebenen Wolle bereits gute Erfahrungen gemacht hatte, habe ich mir gleich das Garnpaket inklusive Anleitung bestellt.
Gestrickt wird das gute Stück aus drei Teilen (Rückenteil in Trapezform und Ärmel), die zusammengefügt werden und aus deren Rändern Maschen für die Schulterpartie und den Kragen herausgestrickt werden. Die Wolle hat nicht ganz gereicht, es fehlten ca. 3 cm, zum Glück nicht sichtbar nach Fertigstellung. -
Noch einmal Boleros im Bündel – Teil 1
Dass ich Boleros sehr gerne habe, dürfte mittlerweile jede Person, die meinen Blog liest, verstanden haben. Sie sind einfach gut kombinierbar, wirken zugleich edel und sportlich – Kleidungsstücke, die ich liebe!
Einen Bolero, den ich bereits seit Jahren trage, möchte ich hier endlich vorstellen. Er ist aus einem Baumwoll-Polyester-Gemisch (Lana Grossa, Qualität „Nico“, 97 % Baumwolle, 3 % Polyester), dadurch vom Frühjahr bis Herbst tragbar. Das doppelt gelegte Bündchen und Anfertigung „in-einem-Stück“ machen ihn sehr charmant. Da ich bei fast jedem Modell bei der Ärmellänge immer noch ein paar Zentimeter dazugebe, sind ausgerechnet bei diesem Bolero die Ärmel etwas zu lang geraten. Dies liegt zum einen an der Strickrichtung, zum anderen an dem hohen Baumwollanteil, der sich ja bekanntlich leicht aushängt. Nun ja, nach einigen Experimenten habe ich nun die Ärmelbündchen an ihrer Stelle gelassen und trage das Kleidungsstück nun häufig mit aufgeschlagenen Ärmeln. Die Anleitung stammt aus der Brigitte und ist online verfügbar.
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Obst im Herbst
Vorgestern saß ich im Bus, als eine schwedische Familie mit zwei ca. vierjährigen Zwillingstöchtern und einem etwas älteren Sohn zustieg. Die Mädchen trugen jeweils eine Erdbeermütze und eine Heidelbeermütze, wie ich sie vor einem Jahr einer Freundin zur Geburt ihres Kindes geschenkt hatte.
Der Anblick erfreute mich sehr, so dass ich die restliche Fahrt lächelnd dasaß und versuchte, nicht die ganze Zeit zu penetrant hinüberzustarren … -
Wie Schweinchen die Welt erkunden …
Am 5. April wird die Häkeloma 98. Wer will, kann ihr eine Postkarte schreiben.
Seit 2002 haben wir 13.792 haekelschweine übers Internet verkauft. Rechnet man die örtlich verkauften in den Jahren davor hinzu, hat die Oma insgesamt rund 15.000 Schweine gehäkelt. Die Wolle entspricht einer Fadenlänge von Oldenburg bis Köln. Wohin die Schweinchen gingen, zeigt unsere Statistik.
Der Schweinchenverkauf ruht, da sich die Oma den Arm gebrochen hat. […]
So beginnt der Blogeintrag der Seite Häkelschweine.de vom 17.03.2013. Eine sehr unterhaltsame Internetseite, auf die mich eine Kollegin aufmerksam gemacht hat.
Alles begann damit, dass der Enkel einer damals noch 97-jährigen Dame aus Hude im Landkreis Oldenburg ein Häkelschweinchen von einem Basar mitbrachte, das in den Augen der Großmutter handarbeitlich verbesserungswürdig erschien. Die Anfertigung weiterer Exemplare brachte den Enkel auf die Idee, ob man die Schweinchen nicht über das Internet verkaufen könne. Wie man sieht, hat es sich gelohnt. Der „Spiegel“ widmete dem „Internetphänomen“ einen Artikel mit dem Titel „Ein Phänomen namens Häkelschwein“. -
Gehäkelte Pilzköpfe, Teil 2
Nach dem Urlaub ist die Entscheidung gefallen: es wird ein Kissen. Als Rückseite ein knalliges Rot mit einem Hotelverschluss.
Die Arbeit hat sich gelohnt – die Freude war groß, als ich das Geschenk überreichte …




