Wolle

alles aus Wolle

  • Literatur,  Wolle

    Zu viele Inspirationen

    … kann man bekommen, wenn man sich längere Zeit in den Bücherhallen aufhält, vorher noch an einem Wollladen vorbeigegangen ist und dann ein Buch mit schönen schlichten Strickereien in den Händen hält. Gäbe es zu Hause nicht noch diverse andere, teils noch nicht einmal begonnene Wollprojekte (ich habe euch von einigen Ärgernissen meiner letzten Wollkäufe verschont), so wäre ich gleich wieder in das besagte Wollgeschäft zurückgekehrt, und hätte Material für diesen bezaubernden Pullover gekauft. So lange ist Träumen angesagt …

    Amimono
    Quelle: http://bilder.buecher.de/zusatz/35/35650/35650040_scre_3.jpg
  • Wolle

    Urlaubs-Dokumentation

    Heute morgen habe ich mir überlegt, die Urlaubszeit und meine (hoffentlich) kreativen Schübe zu nutzen, euch etwas mehr an meinen Plänen teilhaben zu lassen. Mal sehen, ob ich mein Wort halten kann …

    Die zweite Woche meines Urlaubes startete heute. Fleißig war ich bereits letzte Woche. Die Schnecken haben Nachwuchs bekommen – vier neue Tiere sind dazugekommen. Sie brauchen noch eine Füllung und müssen mit einem Gesicht versehen werden. Am Wochenende habe ich mein Pullover-Projekt wieder aufgenommen und gemerkt, dass sich die Ärmel schwieriger gestalten als geplant. In jedem Falle brauche ich bald eine Platte, um die Teile spannen zu können (hierzu diente unser alter Teppich, der nun leider nicht mehr in der Wohnung ist …). Gestern habe ich noch einen Pullover im Patentmuster komplett aufgeribbelt, da ich eine bessere Anleitung gefunden habe. So wie er war, war er definitiv zu weit, eher schon ein Männerpullover. Da ich ihn aber gerne auch mal unter einer Jacke tragen möchte, habe ich mit schwerem Herzen zur Schere gegriffen. 640 Gramm müssten reichen für das neue Projekt!

    Wollewiegen

  • Wolle

    Eigene Kreation

    Als eingefleischte Vorlagen-Arbeiterin stehe ich Experimenten mit eigenen Entwürfen häufig recht skeptisch gegenüber. Die Befürchtung, dass sich die eigenen Ideen nicht ansatzweise verwirklichen lassen, das Material nicht geeignet ist oder andere Katastrophen passieren könnten, schrecken mich ab. Natürlich vergesse ich dabei, dass ich selbst bei detaillierten Anleitungen schon das eine oder andere Mal gehörig auf die Nase gefallen bin (aktuell wieder ein BRIGITTE-Modell, aber darüber später in diesem Blog).

    Letztes Jahr habe ich mir auf einem Flohmarkt einen extrem günstigen Pullover von minderer Qualität (100 % Acryl) gekauft, mit dem Plan, ihn später in einem besseren Garn nachstricken zu wollen. In der ersten Zeit habe ich ihn auch wirklich häufig getragen, aber das ewig am Körper klebende Gewebe, wie es bei dem genannten Material leider häufig der Fall ist, hat mich dazu animiert, meinen gefassten Plan endlich anzugehen und zu verwirklichen.

    Nach vielen Berechnungen habe ich mich für das ggh-Garn „Samoa“ entschieden, in dem ich bereits eine Strickjacke gestrickt habe. Ein 50/50-Garn (Baumwolle, Synthetik), das man auch an kälteren Tagen noch tragen kann. Mit dem Muster wurde es etwas knifflig, aber nun bin ich sehr zufrieden. Das Rückenteil ist fertig, ebenso die ersten Zentimeter des Vorderteils. Dank des Männerpullovers bin ich eine geübte „betonte-Abnahmen“-Strickerin geworden, das ich bei den Raglan-Ärmels dieses Projektes gut einsetzen kann. Die Abnahmen bei den Ärmeln werden noch interessant, aber zur Not habe ich ja noch immer meine Vorlage :)

    Kurzpulli_Entstehung

  • Aus dem Leben,  Wolle

    Private knitting

    Warum sich dem Stress einer fremden Gruppe von Strickenden aussetzen? Ich bin generell ein soziophiler Mensch, hatte jedoch erhebliche Probleme bei meinem ersten und bislang einzigen Versuch, mich einer „fremden“ Gruppe von Strickerinnen anzuschließen (siehe Bericht). Einsam und allein saß ich abseits und stricke stumm an einem Ärmel, kam nach und nach mit einer Frau ins Gespräch, die mir gegenübersaß und von Zeit zu Zeit wie ich zu der Gruppe hinüberschaute, die danach aussah, als träfe sie sich bereits seit Jahren.

    Kurzum, ich setzte den Wunsch um, selbst eine eigene kleine Gruppe zu gründen. Nach ersten positiven Bekundungen setzte ich ein Doodle auf, einmal im Monat, Wirkungsstätte jeweils reihum. Gestern trafen wir uns nun – zwar in kleiner Runde, aber sehr nett, mit viel Erfahrungsaustausch und Sympathiebekundungen, sich bald wieder zu treffen. Auch das Stricklevel war repräsentativ: von blutiger Anfängerin bis erfahrener Strickerin war alles dabei!

    Nächsten Monat wagen wir es wieder. Mal sehen, wer sich alles aus seinen Löchern wagt …