• Stoff

    Sonnenbrillenkleidung

    So ein schöner sonniger Tag war gestern. Nun können wir unsere Sonnenbrillen endlich tragen. Und damit sie es auch nachts schön kuschelig haben, bekommen sie ein schickes Etui von uns genäht.
    Die Anleitung stammt von der DaWanda-Designerin steffee und wurde in der Brigitte online zur Verfügung gestellt.
    Ich habe die ersten Modelle vor ca. vier Jahren verschenkt und vor einigen Wochen zuletzt an eine liebe Freundin und ihren Mann – beide Brillen- und SonnenbrillenträgerInnen. Ein kleiner Landbesuch im Garten bei schönem Sonnenschein in lauschiger Luft …
    Die Tochter, die kurz vorbeikam, erkannte in dem Etui gleich eine schöne Hülle für ihr iPhone. Tja, diese Marktlücke ist bestimmt schon geschlossen. Da ich keine Besitzerin solch moderner technischer Gerätschaften bin, freuen sich meine Brillen wohl auch in Zukunft meiner ungeteilten Aufmerksamkeit …

  • Wolle

    Sonnengelb

    Für diesen schönen Kurzpullover habe ich erstmalig ein Wollpaket des Garns ggh der Zeitschrift Rebecca bestellt. Normalerweise kaufe ich immer ein Knäuel mehr, damit mir auf die letzten Zentimeter nicht die Wolle ausgeht und war entsprechend skeptisch, ob die vorgegebene Menge reichen würde. Auch die Größenangabe 34 – 38 hat nicht gerade mein Vertrauen auf ein verlässliches Ergebnis geweckt.
    Doch am Ende reichte das Garn (übrig blieb nur ein mittelkurzer Faden) und die Maße stimmten. Der Pullover sitzt etwas knapper als bei dem abgebildeten Modell, da ich eigentlich Größe 40 trage. Die zopfbesetzten Ärmel betonen jedoch schön die Schultern.
    Auf einen schönen Sommer, der jetzt hoffentlich bald beginnt …

    aus Rebecca Nr. 36, Modell 40

  • Wolle

    Der erste Zopf war grün…

    Ja, es ist schon auffällig, wie viele Zopfmuster-Strickstücke sich in diesem Blog tummeln. Zum einen liegt es daran, dass ich, nachdem ich einmal begonnen hatte, sehr viel Gefallen daran gefunden habe. Zum anderen sind sie wirklich nicht schwer zu stricken, zeigen aber große Wirkung.

    Diesen ersten Zopfpullover habe ich vor ca. vier Jahren gestrickt, vornehmlich auf Parkbänken im Frühsommer. Dies hatte zur Folge, dass jede fünfte Frau über 65 Jahre, die an mir vorbeiging, innehielt und anfing zu erzählen, es würde ja kaum noch gestrickt werden, das sei ja sagenhaft, dass es so etwas noch gäbe. Manche unterstrichen ihre Begeisterung, indem sie mein Strickstück ungefragt kneteten. Nun denn, sie meinten es ja gut …

    Zu dieser Zeit kaufte ich zwar schon die Rebecca, arbeitete jedoch zumeist mit Ersatzgarnen. In diesem Fall habe ich die Wolle Lana Grossa, Qualität „Nico“ empfohlen bekommen. Sie hat die gleiche Lauflänge, jedoch einen höheren Baumwollanteil, und wird mit dickeren Nadeln gestrickt.
    Der Pullover ist trotz seiner Durchlässigkeit erstaunlich warm, ist demnach wieder einer der Vier-Jahreszeiten-Kleidungsstücke.

    aus Rebecca Nr. 36, Modell 42
  • Literatur,  Wolle

    Kalorienarmes Essen

    Vor einiger Zeit entdeckte ich die Welt des Amigurumi*. Aus meiner Sicht ist viel Kitsch dabei, aber für einiges kann ich mich erwärmen, wie z. B. wundervoll gestaltete Häkel- und Stricklebensmittel.
    Als regelmäßige Buchausleiherin und sehr unregelmäßige Buchkäuferin habe ich mir vorletzte Woche das wundervolle Erstlingswerk der Autorin Rose Langlitz, „Tasty crochet : a pantry full of patterns for 33 yummy treats„, gekauft. Eine lohnenswerte Anschaffung!
    Das Buch enthält zahlreiche, trotz englischer Sprache gut verständliche Anleitungen, wenn man ein wenig Erfahrung mit Häkeln hat. Für die Objekte können Wollreste verwendet werden (also keine großen Wollanschaffungen). Überdies hat man schnelle Erfolgserlebnisse, da nicht viel Zeit nötig ist, um ein Obst / Gemüse fertigzustellen.
    Die teilweise etwas irritierten Fragen aus meiner Umgebung alias „Und was macht man dann damit?“ habe ich lächelnd abgewunken. Kunstbanausen!
    Ich für meinen Teil freue mich schon darauf, meinen lieben Kolleginnen aus dem Großraumbüro an meinem Geburtstag neben essbaren Leckereien auch wollige Delikatessen anbieten zu können. Guten Appetit!

    *Amigurumi (jap. 編み包み, dt. gestricktes Bündel) ist eine japanische Strick- oder Häkelkunst, mit der kleine Tierpuppen, Gegenstände, Lebensmittel oder auch anthropomorphe Objekte hergestellt werden.

  • Literatur,  Wolle

    Es wird Zeit, an die Kleinen zu denken …

    Obwohl ich auch schon für einige Kinder gestrickt und genäht habe (vielfach für Neugeborene), habe ich nur weniges fotografiert.
    Folgenden Pullover habe ich für den damals zweijährigen Sohn meiner Freundin im Dänemark-Urlaub gestrickt. Trotz der kleinen Fläche haben die Streifen bzw. das spätere Vernähen doch einige Zeit in Anspruch genommen. Der Schnitt ist ansonsten sehr simpel: Vorder- und Rückenteil gerade hoch gestrickt, Ärmel mit gleichmäßigen Zunahmen, Kragen aus den Rändern herausgestrickt.
    Eine genaue Anleitung hatte ich nicht, ich habe mich an der Anleitung eines Kinderpullovers in Größe 92/98 von Debbie Bliss („Stricksachen für die ganze Familie„, S. 11) orientiert. Verwendet habe ich das Garn von Lana Grossa, Qualität „Bingo“, Nadeln 5.