• Stoff

    Eine feine Schweinedecke

    Auch unsere drei lieben Ferkeldamen sollen im Jahr 2013 nicht darben. Sie haben vor einiger Zeit eine neue Decke für ihren Auslauf bekommen, auf der sie sich recht wohl zu fühlen scheinen. Dies liegt wohl weniger an den Blattmotiven, sondern vielmehr an der Fleeceschicht, die schön wärmt.

    Hintergrund der ganzen Deckenaktion war, dass wir den Aufwand für das Auf- und Abbauen des Auslaufs verringern wollten. Zuvor hatten wir mit einer PVC-Folie und Bettlaken gearbeitet. Die Folie musste jedoch nach jedem Gebrauch gesaugt und gewischt werden (klar, geht ja auch alles durch!).
    Im Internet bin ich auf eine Seite gestoßen, der sogenannte »urindichte Decken für Meerschweinchen« angeboten werden. Daraufhin habe ich mir ebenfalls Stoffe in jeweils 2 x 1,50 m besorgt (Fleece, fester bedruckter Baumwollstoff von IKEA und einen wasserdichten Stoff aus einem Internetversand). Anders, als bei der o. g. Seite, habe ich den Fleece-Stoff als Mittelschicht genutzt, den wasserdichten Stoff zuunterst. Die offene kurze Seite habe ich, nachdem alle drei anderen Seiten zusammengenäht und versäubert waren, nach innen geschlagen und mit einem Zick-Zack-Stich versehen. Beim Zusammennähen muss man gut überlegen, welche Schicht auf welcher liegt, damit später alles beim »Auf-rechts-drehen« an der richtigen Stelle ist.

    Zunächst waren wir etwas skeptisch, ob wirklich nichts durchdringt, was die Tierchen so von sich geben, aber nach einigen Versuchen sind wir nun überzeugt. Im Augenblick haben wir die PVC-Folie noch als Schutz liegen, da wir die Auslaufelemente noch an die neue Größe anpassen müssen. Bald können wir jedoch auf sie verzichten.

    Und so sieht sie aus, die schöne Decke. Das Bild ist zugleich mit einem kleinen Rätsel versehen: es ist ein Schweinchen versteckt — könnt ihr es sehen?

    Schweinedecke

  • Holz

    Angeben muss auch mal sein …

    Das neue Jahr ist wie gemacht für die Veröffentlichung meines Gesellenstückes.

    Neun Jahre ist es nun her, dass dieses Möbelstück, mit Schweiß und Blut getränkt, unter den Augen der kritischen Jury benotet wurde. Mit meiner Note »gut« war ich sehr zufrieden — mein damaliger Klassenlehrer erzählte mir anschließend, dass ich fast für einen Gestaltungspreis in die engere Auswahl gekommen wäre.

    Eine Schuhkommode — die Geschlechterstereotypie fiel mir erst im nachhinein auf. Im Vordergrund stand für mich damals die Praktikabilität: in meiner ersten eigenen Wohnung flogen die Schuhe und Krimskrams im Flur herum, und ich wünschte mir ein Möbelstück, das das Chaos minimieren sollte. Mir schwebte schon früh ein Schuhschrank vor, der gleichzeitig als Ablage für Telefon, Schreibutensilien dienen, sowie zwei Schubkästen für Schlüssel, Portemonaie und Wintersachen haben sollte. Einen Teil der Aufbewahrungsideen konnte ich verwirklichen, zumal ich während meiner Lehrzeit noch zweimal umzog, und die Kommode zwischenzeitig bei meinen Eltern unterstand.

    Gesellenstueck

  • Wolle

    Maneki-neko 招き猫

    Die winkende Katze ist ein beliebter Glücksbringer in Japan und erfreut sich auch in den westlichen Ländern großer Beliebtheit. Vorbild ist die Katzenrasse Japanese Bobtail, die im späten 16. Jahrhundert am japanischen Kaiserhof gezüchtet wurde.

    Maneki

  • Aus dem Leben

    Schöne Adventszeit

    Derzeit sieht es mal wieder aus, als würde ich nicht besonders fleißig sein, aber im Verborgenen wird stets mit den Nadeln geklappert. Die Ergebnisse werden hier zeitnah präsentiert.

    An dieser Stelle ein besinnliches Vorweihnachtsbild meiner Fensterbank. Ich wünsche euch allen ein schönes Fest und angenehme Feiertage!

    Advent