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Pünktchen
In der Ruhe liegt die Kraft. Dies gilt nicht nur für die Anfertigung von Maschenproben, damit alles rund läuft, sondern auch für Zuschnittpläne. Werden diese nicht berücksichtigt, kann es zu erheblichen Problemen kommen.
Diese Erfahrung durfte ich mit meinem Projekt Shirt Annalisa von schnittchen.com machen, jüngst erworben vor dem Urlaub. Voller Vorfreude, einer neuen Stoffschere und festem Jersey in schwarz mit weißen Punkten im Gepäck startete ich. Folgendes schwante mir während des Zuschnitts: der Fadenverlauf war zwar vertikal auf den Schnittteilen eingezeichnet, aufgelegt sollten die Teile jedoch quer zur Webkante (= Webkante oben und unten statt rechts und links). Leider zu spät zum Umkehren.
Resultat: Dadurch, dass der Stoff in die Breite, jedoch nicht in die Höhe zu dehnen ist, sitzt der Stoff an den Unterarmen und den Armbeugen so eng, dass ich die Arme kaum anwinkeln kann. Bei angesetzten Ärmeln wäre dies anders gewesen, Vorder- und Rückenteil sind jedoch bei diesem Modell jeweils in einem Teil.
Stoffzuschnitt Nähen der Ärmel Etwas getröstet hat es mich, zu lesen, dass auch eine andere Bloggerin, die sich an diesem Shirt versuchte, ähnliche Probleme mit der Ärmelweite hatte.
Mir stellt sich die Frage – Zuschnittrichtung hin oder her –, wie es sich mit der Ärmelweite verhält, wenn ich statt Jersey die in der Anleitung angegebene Stoffalternative Sweatshirt gewählt hätte, die überhaupt nicht dehnbar ist. Eine Nummer größer (40) würde insgesamt zu groß ausfallen und das Problem nicht beheben.Beim nächsten Versuch werde ich wie die andere Bloggerin mehr Ärmelweite geben, mein missglücktes Stück werde ich wohl oder übel in den Ärmeln kürzen. Es wegzuschmeißen, ist mir zu schade.
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Hyggelig og kreativt
Die obligatorischen Dänemark-Wochen vergingen wieder wie im Flug.
Losgelöst von Zeit und Raum fand ich wieder einmal die Muße, die ich das Jahr über häufig vermisse. Im hohen Norden kann ich die Seele baumeln lassen und Energie tanken.Wie immer hatte ich die wichtigsten Dinge dabei: Bücher und Wolle. Das Haus verfügte nicht über WLAN, was mein Herz bereits bei der Buchung höher schlagen ließ. Zwei Wochen kein Internet, nur ein Handy dabei — für Notfälle.
Mein Liebster überrascht mich überdies mit einer Riesenmenge an Puzzleteilen, da ich im letzten Dänemark-Urlaub so hingebungsvoll gepuzzlet hatte, und er den Eindruck hatte, dies könne meine Entspannung noch mehr fördern.Gesagt, getan — ich tobte mich so richtig aus:
- vier Ravensburger-Puzzle mit ingesamt 3995 Teilen (beim letzten fehlten fünf Teile) wurden von mir zusammengefügt, dabei hörte ich
- drei Hörbücher (Vier Arten, die Liebe zu vergessen von Thommie Bayer, Angst vorm Sterben von Erica Jong und Immer noch New York von Lily Brett).
- Dank meiner Freundin johannamaria kam ich eine Woche vor meinem Urlaub in den Besitz von alten Ausgaben der DIE NEUE MASCHE. Ich entschied mich für ein einfaches Modell, das schnell zu stricken ist, keine Experimente im Urlaub, zumal die Licht- und Wetterverhältnisse immer nicht vorab klar sind. Ein Longpullover aus einem Woll-/Acrylmix mit Fledermausärmeln in den Farben blau/rot. Das Rückenteil konnte ich vollenden.
- Last but not least die geliebten Bücher, von denen ich aufgrund der hohen „Arbeitsdichte“ an anderen o.g. Freizeitvergnügen weniger las, als ich mir vorgenommen hatte. Angelesen mit in den hohen Norden nahm ich Wo steckst du, Bernadette? von Maria Semple, es folgten Sommer wie Winter von Judith Taschler, Liebe mit zwei Unbekannten von Antoine Laurain. Mit dem Titel Im Labyrinth der Nacht fuhr ich zur Hälfte gelesen wieder gen Heimat.
Mit so viel freier Zeit komme ich manchmal auf gute Gedanken, was man handarbeitlich / -werklich noch so anstellen kann, nicht alle münden jedoch in wirklich klugen Bahnen (Stichwort Sisyphos). Ergebnisberichte derer Art folgen.
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Stricken macht nicht nur glücklich, sondern hält auch gesund
Alle Strickenden wissen, dass es glücklich macht, sonst würden wir auch nicht so süchtig nach Wolle sein.
Für alle, die noch hadern, kommen nun Gründe hinzu, denen man sich einfach nicht entziehen kann :) -
Sommerfreuden
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Rollcontainer
An diesem Wochenende mal wieder ein Projekt aus früheren Zeiten.
In meiner Studienzeit, als ich noch genug Zeit zum Experimentieren hatte, entwarf ich einen rollbaren Nachttisch mit Schublade, der in erster Linie Platz für die in der Prä-mp3-Zeit damals noch vorrangig gehörten CDs schaffen sollte. Und zwar ein Großteil der Sammlung von TKKG- und ???-Hörspielen.
Gebaut ist der Nachttisch aus MDF, gedübelt und geleimt. Die Schublade hat einen eingenuteten Boden (hierzu gibt es leider keine Fotos mehr, da das Möbel nicht mehr existiert) und Grifflöcher, so dass es zu beiden Seiten auszuziehen ist.
Was ich nicht bedacht hatte, dass die Schublade, wenn sie nicht sehr leichtgängig ist, immer wieder mit den Rollen in Konflikt kommt, man abends beim Öffnen der Schublade das Möbel ständig hin- und herbewegt. Nun denn, ein Grund, weshalb ich mich auch irgendwann davon verabschiedet habe. Aber es hat mich einige Zeit begleitet und mir gute Dienste geleistet.Auf dass ich in absehbarer Zeit mal wieder eine Werkstatt betrete und mich wieder an die Kreissäge wage, manche Dinge werden nicht besser, wenn man zu viel Zeit ins Land gehen lässt.
Einen schönen Sonntag noch euch allen!










