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Kampf den schwingenden Dielenbrettern
Ich habe bereits mehrere Anläufe genommen, um mir einen gemütlichen Arbeitsplatz einzurichten. Nach dem letzten Sommerurlaub habe ich bereits reduziert: meine bis dato auf zwei Rollcontainern von IKEA ruhende Schreibtischplatte erleichterte ich um einen Container und ersetzte ihn durch Füße. Leider machte mir der Boden einen Strich durch die Rechnung. Die Schwingungen, die ich bereits vorher wahrgenommen hatte, wenn ich mich selbst bewegte, oder jemand anderes an dem Tisch vorbei den Raum durchquerte, wurden nun schlimmer. Einen Brief auf dem Tisch zu schreiben, war unmöglich, ohne große zusätzliche Kreise zu malen.
Kurz nach Weihnachten kaufte ich mir im Baumarkt zwei große weiße Metallwinkel. Ich wollte die doch recht schwere MDF-Tischplatte in der Tiefe um 15 Zentimeter kürzen und sie dann an die Wand schrauben. Da ich die meiste Zeit am Laptop arbeite, sofern ich an meinem Schreibtisch sitze, reichen mir zukünftig knappe 50 Zentimeter statt des Standardmaßes von 60 Zentimetern.
Was hielt mich nun die ganze Zeit davon ab, tätig zu werden? Zum einen habe ich derzeit keine Werkstatt, in der ich eine Platte schnell kürzen kann. Eine offene Werkstatt in der Nähe hat ungünstige Öffnungszeiten, hinzu kam eine gewisse Scheu, einfach hinzufahren und tätig zu werden. Vor drei Wochen habe ich nun die Kürzung vorgenommen bzw. habe sie machen lassen. Ich hatte vergessen, was für einen Unterschied es macht, in einer reinen Frauenwerkstatt zu arbeiten, und fühlte mich sehr an meine Lehrzeit erinnert.
Nun denn, nach einigen Schwierigkeiten, die Dübel in unserer löchrigen Altbauwand zu verankern, ist die Platte nun knackefest und wackelt keinen Milimeter mehr. Wenn ich mir nun noch zum krönenden Abschluss einen neuen Schreibtischstuhl besorge und einen kuscheligen Teppich für die Füße, werde ich wahrscheinlich angekommen sein.
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Herausforderung und geplante Überraschung, Teil 3
Nach einer kurzen Zeit der Ermüdung habe ich in den letzten Tagen wieder fleißig an dem roten Pullover des Liebsten weitergestrickt. Mit Erfolg: die Ärmel sind fertiggestellt und seit wenigen Stunden gespannt. Auch der Kragen ist gestrickt und passt.
Aber das allerbeste ist: die Wolle reicht, ich habe sogar noch Reste!
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Gestreiftes Schätzchen
Mit wachem Blick durch den eigenen Stadtteil laufend (funktioniert bei mir am besten an freien Tagen in der Woche, wenn ich mit treiben lassen kann) gibt es einiges zu entdecken. Jüngst lief mir ein neueröffneter Second-Hand-Laden über den Weg – gerade mal eine Woche alt, neben Kleidung werden auch die Produkte zweier Freundinnen der Ladenbesitzerin angeboten. Mit dieser führte ich ein nettes Gespräch und wünschte ihr einen guten Einstieg in ihr neues Geschäft.
Eine der Freundinnen erstellt Etagèren aus Porzellan-Tellern. Eine lachte mich aus dem Schaufenster an, sodass ich sie gleich mitnehmen musste. Vielleicht könnte dieser Laden einmal ein Ort werden, in dem ich meine Produkte verkaufen könnte …

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Magnolien aus Stoff
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Mottenkiste :: Teil 3 – Kassetten, die mein Leben begleiten
Manchmal trauere ich den Zeiten der Kassetten hinterher. Stundenlanges Warten auf Lieder, die im Radio kamen, teilweise zu unmöglichen Tages- und Nachtzeiten (legendär: „Das Gelbe vom Ei“ auf ffn, sogar in unserem damaligen Käseblatt mit allen Titeln aufgeführt). Aufnehmexperimente mit meiner damals besten Freundin ohne Mikrofon, im Hintergrund mit zweitem Kassettenrekorder hantierend, um die selbstgeschriebenen Hörspiele mit angemessener Hintergrundmusik zu untermalen. Dann diese Aufnahme von einer auf die andere Kassette zu überspielen (ging dann, als ich 13 Jahre alt war, dank Doppeldeck).
Ich hatte immer viel Freude, meinen Kassetten schöne Hüllen zu verpassen. Nun habe ich mal ein Gruppenfoto von einer Auswahl meiner damals Liebsten erstellt, gehört im Zeitraum von ca. 1992 bis 2003.




