<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Weltfrauentag</title>
	<atom:link href="https://dekorinnadeln.de/tag/weltfrauentag/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://dekorinnadeln.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 18 Jan 2026 12:29:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Schwestern</title>
		<link>https://dekorinnadeln.de/schwestern/</link>
					<comments>https://dekorinnadeln.de/schwestern/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[kora]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2019 14:13:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechtergerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltfrauentag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dekorinnadeln.de/?p=2163</guid>

					<description><![CDATA[Zum heutigen Internationalen Frauentag wünsche ich allen Frauen auf dieser Welt, dass sie die Freiheit haben, über ihren Körper frei zu bestimmen sich ohne Angst im freien Raum bewegen können für ihre Arbeit gleich entlohnt werden wählen können, ob sie Kinder in die Welt setzen Bei uns im Betrieb wurden Rosen verteilt, am Frauen*streik hat keine Kollegin teilgenommen, auch ich nicht. Mit diesen Zeilen zeige ich meine Solidarität mit den vielen Frauen, die heute auf die Straße gehen. Ich teile ihren Unmut über die bestehenden Gesellschaftsstrukturen, die es Frauen noch immer nicht ermöglichen, die gleichen Rechte wie Männer zu haben. Den 8. März nehme ich zum Anlass, euch eine kleine Literaturliste zu präsentieren. Sie enthält Titel, die ich in den letzten 15 Jahren gelesen habe, teilweise habe ich sie bereits auf meinem Blog vorgestellt (mit Link versehen). Ehrhardt, Ute: Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin Ehrhardt, Ute: Und jeden Tag ein bisschen böser Grabrucker, Marianne: &#8222;Typisch Mädchen &#8230;&#8220; Hager, Angelika: Schneewittchen-Fieber Klemm, Gertraud: Aberland Lerner, Harriet: Wohin mit meiner Wut? Mika, Basha: Die Feigheit der Frauen Reinhard, Rebekka: Kleine Philosophie der Macht Sick, Helma: Ein Mann ist keine Altersvorsorge Sveland, Maria: Bitterfotze]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum heutigen Internationalen Frauentag wünsche ich allen Frauen auf dieser Welt, dass sie</p>
<ul>
<li>die Freiheit haben, über ihren Körper frei zu bestimmen</li>
<li>sich ohne Angst im freien Raum bewegen können</li>
<li>für ihre Arbeit gleich entlohnt werden</li>
<li>wählen können, ob sie Kinder in die Welt setzen</li>
</ul>
<p>Bei uns im Betrieb wurden Rosen verteilt, am Frauen*streik hat keine Kollegin teilgenommen, auch ich nicht.<br />
Mit diesen Zeilen zeige ich meine Solidarität mit den vielen Frauen, die heute auf die Straße gehen. Ich teile ihren Unmut über die bestehenden Gesellschaftsstrukturen, die es Frauen noch immer nicht ermöglichen, die gleichen Rechte wie Männer zu haben.</p>
<p>Den 8. März nehme ich zum Anlass, euch eine kleine Literaturliste zu präsentieren. Sie enthält Titel, die ich in den letzten 15 Jahren gelesen habe, teilweise habe ich sie bereits auf meinem Blog vorgestellt (mit Link versehen).</p>
<ol>
<li>Ehrhardt, Ute: Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin</li>
<li>Ehrhardt, Ute: Und jeden Tag ein bisschen böser</li>
<li>Grabrucker, Marianne: &#8222;Typisch Mädchen &#8230;&#8220;</li>
<li><a href="https://dekorinnadeln.de/retro-weibchen/" target="_blank" rel="noopener">Hager, Angelika: Schneewittchen-Fieber</a></li>
<li><a href="https://dekorinnadeln.de/ja-aber/" target="_blank" rel="noopener">Klemm, Gertraud: Aberland</a></li>
<li>Lerner, Harriet: Wohin mit meiner Wut?</li>
<li>Mika, Basha: Die Feigheit der Frauen</li>
<li><a href="https://dekorinnadeln.de/kleine-philosophie-der-macht/" target="_blank" rel="noopener">Reinhard, Rebekka: Kleine Philosophie der Macht</a></li>
<li>Sick, Helma: Ein Mann ist keine Altersvorsorge</li>
<li>Sveland, Maria: Bitterfotze</li>
</ol>
<div class="irecommendthis-wrapper"><a href="#" class="irecommendthis irecommendthis-post-2163" data-post-id="2163" data-like="Recommend this" data-unlike="Unrecommend this" aria-label="Recommend this" title="Recommend this"><span class="irecommendthis-count count-zero">0</span> <span class="irecommendthis-suffix"></span></a></div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dekorinnadeln.de/schwestern/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verspätet zum Weltfrauentag</title>
		<link>https://dekorinnadeln.de/verspaetet-zum-weltfrauentag/</link>
					<comments>https://dekorinnadeln.de/verspaetet-zum-weltfrauentag/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[kora]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2016 13:01:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Global Gender Gap Report]]></category>
		<category><![CDATA[Weltfrauentag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dekorinnadeln.de/?p=1250</guid>

					<description><![CDATA[In diesem Jahr gibt es Gründe, weshalb ich erst jetzt Zeit finde, über den Weltfrauentag etwas zu schreiben, der mir &#8211; wie ihr wisst &#8211; sehr am Herzen liegt. Im Betrieb hatte der Personalrat und die Gleichstellungsbeauftragten ein buntes Programm für die weiblichen Beschäftigten erarbeitet: morgens gab es von den Personalrätlern ab 6:30 Uhr Rosen am Eingang, nachmittags boten die Gleichstellungsbeauftragten für beide Geschlechter einen Dokumentarfilm mit anschließender Diskussion an, und am Abend hatten die ver.di-Frauen einen kostenlosen Kinobesuch für den Film &#8222;Suffragette &#8211; Taten statt Worte&#8220; organisiert, von dem wir einige Plätze ergattern konnten. Vorher trafen wir uns noch zu einem leckeren Essen. Lehrreich war &#8211; wie in jedem Jahr &#8211; sich darüber bewusst zu werden, dass für unsere heutigen Rechte viele Frauen gekämpft haben und teilweise ihr Leben gelassen haben. Dass wir auf dem Wahlzettel ein Kreuz machen dürfen, arbeiten dürfen, ohne jemanden um Erlaubnis zu fragen, studieren dürfen u.a. sind Errungenschaften, die wir würdigen sollten. Es befremdet mich, dass gut augebildete Frauen es als eine Last emfinden, nach der Elternzeit wieder arbeiten zu gehen, sich nicht für ihre Rente interessieren und ihre aufgegebene Unabhängigkeit scheinbar genießen. Diese Entscheidungen behindern die Bereitschaft vieler Männer, ihre 50 % im Haushalt und in der Familienarbeit zu leisten. Folgende jüngst erschienenen Umfrageergebnisse zum Thema &#8222;Verzicht von Männern wegen ihrer Vaterschaft&#8220;, die der WDR durchführte, lassen mich blinzeln, um sicher zu gehen, dass die Zahl 2016 wirklich stimmt, sich kein Fehler eingeschlichen hat, und vielleicht doch das Jahr 1950 gemeint ist. Wen die internationalen Zahlen interessieren, der schaue sich den jährlich erscheinenden Global Gender Gap Report an.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Jahr gibt es Gründe, weshalb ich erst jetzt Zeit finde, über den Weltfrauentag etwas zu schreiben, der mir &#8211; wie ihr wisst &#8211; sehr am Herzen liegt.</p>
<p>Im Betrieb hatte der Personalrat und die Gleichstellungsbeauftragten ein buntes Programm für die weiblichen Beschäftigten erarbeitet: morgens gab es von den Personalrätlern ab 6:30 Uhr Rosen am Eingang, nachmittags boten die Gleichstellungsbeauftragten für beide Geschlechter einen Dokumentarfilm mit anschließender Diskussion an, und am Abend hatten die ver.di-Frauen einen kostenlosen Kinobesuch für den Film &#8222;Suffragette &#8211; Taten statt Worte&#8220; organisiert, von dem wir einige Plätze ergattern konnten. Vorher trafen wir uns noch zu einem leckeren Essen.</p>
<p>Lehrreich war &#8211; wie in jedem Jahr &#8211; sich darüber bewusst zu werden, dass für unsere heutigen Rechte viele Frauen gekämpft haben und teilweise ihr Leben gelassen haben. Dass wir auf dem Wahlzettel ein Kreuz machen dürfen, arbeiten dürfen, ohne jemanden um Erlaubnis zu fragen, studieren dürfen u.a. sind Errungenschaften, die wir würdigen sollten. Es befremdet mich, dass gut augebildete Frauen es als eine Last emfinden, nach der Elternzeit wieder arbeiten zu gehen, sich nicht für ihre Rente interessieren und ihre aufgegebene Unabhängigkeit scheinbar genießen. Diese Entscheidungen behindern die Bereitschaft vieler Männer, ihre 50 % im Haushalt und in der Familienarbeit zu leisten.</p>
<p>Folgende jüngst erschienenen Umfrageergebnisse zum Thema &#8222;Verzicht von Männern wegen ihrer Vaterschaft&#8220;, die der WDR durchführte, lassen mich blinzeln, um sicher zu gehen, dass die Zahl 2016 wirklich stimmt, sich kein Fehler eingeschlichen hat, und vielleicht doch das Jahr 1950 gemeint ist.</p>
<figure id="attachment_1261" aria-describedby="caption-attachment-1261" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2016/03/WDR_Umfrage.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-1261" src="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2016/03/WDR_Umfrage-300x291.jpg" alt="Quelle: Twitter WDR - Auf was mussten Sie wegen Ihrer Vaterschaft verzichten?" width="300" height="291" srcset="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2016/03/WDR_Umfrage-300x291.jpg 300w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2016/03/WDR_Umfrage.jpg 539w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1261" class="wp-caption-text">Quelle: Twitter WDR &#8211; Auf was mussten Sie wegen Ihrer Vaterschaft verzichten?</figcaption></figure>
<p>Wen die internationalen Zahlen interessieren, der schaue sich den jährlich erscheinenden <a title="GGGR" href="http://reports.weforum.org/global-gender-gap-report-2015/" target="_blank"><em>Global Gender Gap Report</em></a> an.</p>
<div class="irecommendthis-wrapper"><a href="#" class="irecommendthis irecommendthis-post-1250" data-post-id="1250" data-like="Recommend this" data-unlike="Unrecommend this" aria-label="Recommend this" title="Recommend this"><span class="irecommendthis-count count-zero">0</span> <span class="irecommendthis-suffix"></span></a></div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dekorinnadeln.de/verspaetet-zum-weltfrauentag/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Retro-Weibchen</title>
		<link>https://dekorinnadeln.de/retro-weibchen/</link>
					<comments>https://dekorinnadeln.de/retro-weibchen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[kora]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2015 19:37:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Erwerbsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Hausfrau]]></category>
		<category><![CDATA[Internationaler Frauentag]]></category>
		<category><![CDATA[Weltfrauentag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dekorinnadeln.de/?p=1014</guid>

					<description><![CDATA[Nach langer Zeit mal wieder ein feministischer Buchtipp von mir. Ich lese viel auf diesem Gebiet und kann euch berichten: es gibt leicht verdauliche und schwer verdauliche Literatur zu diesem Thema. Folgendes Werk gehört eher zu den leicht verdaulichen, was nicht heißt, dass es keine kritischen Worte findet. Der Schreibstil ist nur etwas unterhaltsamer und weniger wissenschaftlich. Ich erhoffe mir von dieser Art von Büchern, dass sie auch Frauen in die Hände fallen, bei denen das Wort Feminismus noch immer negative Assoziationen hervorruft und die durch das Lesen eines besseren belehrt werden (können). Der Titel lautet &#8222;Schneewittchen-Fieber : warum der Feminismus auf die Schnauze gefallen ist und uns das Retro-Weibchen beschert hat&#8220; und ist geschrieben von der Österreicherin Angelika Hager. Aufmerksam geworden auf das Buch bin ich über die Tageszeitung der freitag, der Frau Hager ein sehr unterhaltsames Interview zu ihrem neuen Buch gegeben hat. Wie bereits erwähnt: es lässt sich flüssig lesen, aber es ist der Autorin anzumerken, in welchem Beruf sie tätig ist. Gleiche Erfahrungen hatte ich bereits bei Basha Mika, die ebenfalls Journalistin ist. Das Buch ist im Prinzip eine Aneinanderreihung von Anekdoten, Themen werden von der Autorin angerissen, aber leider nicht vertieft, teilweise werden aufgestellte Thesen mit statistischem Datenmaterial unterfüttert. Im Namen des Internationalen Frauentages: Macht euch selbst ein Bild und lest es bitte! Als kleinen Vorgeschmack gibt es folgend meine Lieblingsstellen aus dem Werk: Eine meiner ewigen Lieblingsschauspielerinnen ist Katharine Hepburn. Sie lebte nach dem Motto: &#8222;Wenn man immer das tut, was man will, hat man es am Ende wenigstens einer Person recht gemacht: sich selbst.&#8220; Halsstarrig widersetzte sie sich dem Konzept der konzessionsbereiten Diven, der Traumfabrik in der Rolle der Modelliermasse zu dienen. [&#8230;] &#8222;Ich will kein Gesicht&#8220;, sagte sie, &#8222;das aussieht, als ob es von der Druckmaschine einer Briefmarken-Produktion gerollt wäre.&#8220; [&#8230;] Hepburn wurde von der Presse und der Industrie als &#8222;flachbrüstige Vogelscheuche&#8220; geschimpft oder &#8222;Amazone&#8220; genannt, was im damaligen Wertesystem alles andere als eine Respetbezeugung war. [&#8230;] Am Ende ihre Lebens hatte sie am Tor ihres Anwesens das Schild &#8222;Please go away&#8220; baumeln. Aber sie hatte es sich selbst recht gemacht. Auf ihren Grabstein ließ sie den stolzen Satz &#8222;Exit Glamour&#8220; meißeln. (S. 24-26) Im britischen &#8222;Guardian&#8220; unkte anlässlich des Vatertages 2014 die Kolumnistin Jessica Valenti völlig zu Recht: &#8222;Hört doch endlich auf, Vollzeitvätern dafür zu gratulieren, dass sie ihren Job wahrnehmen.&#8220; Ich kenn genau zwei Männer in meinem durchaus links-liberal-feministisch geschulten Bekannten- und Freundeskreis, die nach der Trennung von den Müttern ihrer Kinder &#8222;fulltime&#8220; versorgt haben. Laut Valenti befindet sich das Verhältnis von Vollzeit-Müttern zu ebensolchen Vätern in Großbritannien bei einem Schlüssel von 5:1. Die Motivation eines Mannes, die Versorgung der Kinder zu übernehmen, ist laut einer Statistik der Pew Foundation zu fast einem Viertel durch Arbeitslosigkeit und Zeit für Jobsuche begründet. 35 Prozent der Fulltime-Daddys sind invalid, krank oder sonst irgendwie behindert. Nur 21 Prozent der befragten Ganztags-Väter zermatschen freiwillig und ohne anderweitige Begründung mittags das Bananen-Breichen. (S. 45-46) &#8222;Der Ball des Feminismus rollte lange mit voller Geschwindigkeit&#8220;, mailte mir die Konzept- und Fotokünstlerin Suzanne Heintz, &#8222;aber jetzt scheint die Pausetaste gedrückt zu sein. Ich begreife nicht, dass Frauen nach all ihren Kämpfen wirklich aufgegeben haben, vehement die gleichen Rechte einzufordern. Ich verstehe auch die Angst nicht, dass einen die Forderung nach gleichen Rechten unweiblich machen könnte oder zu einer militanten Extremisten-Langeweilerin, mit der niemand auf Partys sprechen möchte.&#8220; [&#8230;] Die jungen Retro-Frauen scheinen über diese Kluft zwischen den Welten nicht mehr länger grübeln zu wollen. Sie tragen lustige Jugend-bastelt-Designerklamotten und schlürfen Smoothies, die von Obstbäumen stammen, deren Vornamen sie kannten. Es ist für sie wieder durchaus gesellschaftsfähig, sich für mehrere Jahre aus dem Erwerbsleben zu klinken, nachdem sie sich fortgepflanzt haben. Mann und Familien stehen auf der Erledigungsliste, mit dem Arbeitstitel &#8222;Glück/Selbstverwirklichung etc.&#8220;, ganz oben. Kommt es dann doch irgendwann zu beruflichen Wiedereinstiegsszenarien, dann haben die oft mehr den Geruch von Beschäftigungstherapie. Da werden Kinderbücher illustriert oder Pasteten-Werkstätten eröffnet. [&#8230;] (S. 47-48) [&#8230;] als 2011 die Ergebnisse des &#8222;Familienmonitor&#8220; publik wurden. 800 Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren waren im Rahmen einer Studie des Familien- und Jugendministeriums zu ihrer Einstellung zu den Themen Familie, Kinder und Beruf befragt worden. Das wohl spektakulärste Ereignis der Studie, das ihren Leiter Peter Filzmaier selbst überraschte, lautete: Mehr als die Hälfte der befragten Mädchen und Frauen zwischen 14 und 24 Jahren konnten sich vorstellen, der Familie zuliebe auf eine Karriere zu verzichten. 55 Prozent bejahten die Aussage: &#8222;Wenn mein Partner so viel verdienst, dass unser Lebensunterhalt gesichtert ist, möchte ich Hausfrau sein.&#8220; [&#8230;] (S. 66-67) Die Studienabsolventin, die sich dem Arbeitsmarkt zugunsten ihrer Mutterschaft und aufgrund der schlechteren Betreuungsangebote freiwillig entzieht, ist eine statistisch belegbare Tatsache. Obwohl jährlich deutlich mehr Frauen als Männer in Österreich maturieren, sprich das Abitur machen, und auch an den Universitäten ihre Studien schneller und mit besseren Noten abschließen, hat das auf dem Arbeitsmarkt alles andere als positive Konsequenzen. &#8222;Frauen geben vermehrt an, dass sie ihr Studium einfach ausprobieren wollten&#8220;, so der Soziologe Martin Unger, der als Experte für die Chancengleichheit im Bildungswesen gilt, &#8222;wobei Männer schon neben dem Studium zusätzlich intensiver arbeiten und auch mit mehr Ansehen und einem höheren Einkommen rechnen.&#8220; Was die Evolutionsbiologie sich vor geschätzten Zehntausenden Jahren ausgedacht hat, ist offensichtlich noch immer fest im Verhaltenskodex zementiert. Die Geburt der Hausfrau setzt die US-Anthropologin Helen Fisher mit dem &#8222;Beginn von Ackerbau und Sesshaftigkeit&#8220; an: &#8222;Zu diesem Zeitpunkt entstand auch die Gesellschaftsstruktur des Patriarchats; im Nomadendasein war die Menschheit nämlich noch gleichberechtigt organisiert.&#8220; (S. 75-76) &#8222;Sehen wir es so&#8220;, erklärt die einstige Hardcore-Feministin Erica Jong, als ich sie nach einem Wegweiser im aktuellen Gender-Diskurs befrage, &#8222;der Mann ist heute verletzt und frustriert. Wie wir Frauen auch. Man kann ihm nur folgenden wohlwollenden Rat geben: Wer jetzt noch an den alten Männlichkeitsidealen festhält, wird sich zu Recht impotent fühlen.&#8220; (S. 131) [&#8230;] Ich finde Frauen, die freiwillig aus dem Erwerbskreislauf aussteigen, egal ob aus Überzeugung oder Bequemlichkeit, und sich in finanzielle Abhängigkeit begeben, langweilig. Und traurig. Raus aus dem gläsernen Sarg. Auch wenn es dort schön warm und gemütlich ist. Und runter mit dem Schneewittchenfieber. [&#8230;] (S. 204) &#160; &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langer Zeit mal wieder ein feministischer Buchtipp von mir. Ich lese viel auf diesem Gebiet und kann euch berichten: es gibt leicht verdauliche und schwer verdauliche Literatur zu diesem Thema.</p>
<p>Folgendes Werk gehört eher zu den leicht verdaulichen, was nicht heißt, dass es keine kritischen Worte findet. Der Schreibstil ist nur etwas unterhaltsamer und weniger wissenschaftlich. Ich erhoffe mir von dieser Art von Büchern, dass sie auch Frauen in die Hände fallen, bei denen das Wort <em>Feminismus </em>noch immer negative Assoziationen hervorruft und die durch das Lesen eines besseren belehrt werden (können).</p>
<p><a href="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2015/02/Schneewittchen-Fieber-Warum-der-Feminismus-auf-die-Schnauze-gefallen-ist-und-uns-das-Retro-Weibchen-9783218009287_xl.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1010" src="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2015/02/Schneewittchen-Fieber-Warum-der-Feminismus-auf-die-Schnauze-gefallen-ist-und-uns-das-Retro-Weibchen-9783218009287_xl.jpg" alt="Schneewittchen-Fieber--Warum-der-Feminismus-auf-die-Schnauze-gefallen-ist-und-uns-das-Retro-Weibchen-9783218009287_xl" width="190" height="302" srcset="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2015/02/Schneewittchen-Fieber-Warum-der-Feminismus-auf-die-Schnauze-gefallen-ist-und-uns-das-Retro-Weibchen-9783218009287_xl.jpg 190w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2015/02/Schneewittchen-Fieber-Warum-der-Feminismus-auf-die-Schnauze-gefallen-ist-und-uns-das-Retro-Weibchen-9783218009287_xl-189x300.jpg 189w" sizes="(max-width: 190px) 100vw, 190px" /></a></p>
<p>Der Titel lautet &#8222;Schneewittchen-Fieber : warum der Feminismus auf die Schnauze gefallen ist und uns das Retro-Weibchen beschert hat&#8220; und ist geschrieben von der Österreicherin Angelika Hager. Aufmerksam geworden auf das Buch bin ich über die Tageszeitung <a title="Der Frust beginnt beim Job" href="https://www.freitag.de/autoren/katja-kullmann/der-frust-beginnt-beim-job" target="_blank">der freitag</a>, der Frau Hager ein sehr unterhaltsames Interview zu ihrem neuen Buch gegeben hat.<br />
Wie bereits erwähnt: es lässt sich flüssig lesen, aber es ist der Autorin anzumerken, in welchem Beruf sie tätig ist. Gleiche Erfahrungen hatte ich bereits bei <a title="Die Feigheit der Frauen" href="http://www.perlentaucher.de/buch/bascha-mika/die-feigheit-der-frauen.html" target="_blank">Basha Mika</a>, die ebenfalls Journalistin ist. Das Buch ist im Prinzip eine Aneinanderreihung von Anekdoten, Themen werden von der Autorin angerissen, aber leider nicht vertieft, teilweise werden aufgestellte Thesen mit statistischem Datenmaterial unterfüttert.</p>
<p>Im Namen des Internationalen Frauentages: Macht euch selbst ein Bild und lest es bitte!</p>
<p><span id="more-1014"></span></p>
<p>Als kleinen Vorgeschmack gibt es folgend meine Lieblingsstellen aus dem Werk:</p>
<blockquote><p>Eine meiner ewigen Lieblingsschauspielerinnen ist Katharine Hepburn. Sie lebte nach dem Motto: &#8222;Wenn man immer das tut, was man will, hat man es am Ende wenigstens einer Person recht gemacht: sich selbst.&#8220; Halsstarrig widersetzte sie sich dem Konzept der konzessionsbereiten Diven, der Traumfabrik in der Rolle der Modelliermasse zu dienen. [&#8230;] &#8222;Ich will kein Gesicht&#8220;, sagte sie, &#8222;das aussieht, als ob es von der Druckmaschine einer Briefmarken-Produktion gerollt wäre.&#8220; [&#8230;] Hepburn wurde von der Presse und der Industrie als &#8222;flachbrüstige Vogelscheuche&#8220; geschimpft oder &#8222;Amazone&#8220; genannt, was im damaligen Wertesystem alles andere als eine Respetbezeugung war. [&#8230;] Am Ende ihre Lebens hatte sie am Tor ihres Anwesens das Schild &#8222;Please go away&#8220; baumeln. Aber sie hatte es sich selbst recht gemacht. Auf ihren Grabstein ließ sie den stolzen Satz &#8222;Exit Glamour&#8220; meißeln. (S. 24-26)</p>
<p>Im britischen &#8222;Guardian&#8220; unkte anlässlich des Vatertages 2014 die Kolumnistin Jessica Valenti völlig zu Recht: &#8222;Hört doch endlich auf, Vollzeitvätern dafür zu gratulieren, dass sie ihren Job wahrnehmen.&#8220; Ich kenn genau zwei Männer in meinem durchaus links-liberal-feministisch geschulten Bekannten- und Freundeskreis, die nach der Trennung von den Müttern ihrer Kinder &#8222;fulltime&#8220; versorgt haben. Laut Valenti befindet sich das Verhältnis von Vollzeit-Müttern zu ebensolchen Vätern in Großbritannien bei einem Schlüssel von 5:1. Die Motivation eines Mannes, die Versorgung der Kinder zu übernehmen, ist laut einer Statistik der Pew Foundation zu fast einem Viertel durch Arbeitslosigkeit und Zeit für Jobsuche begründet. 35 Prozent der Fulltime-Daddys sind invalid, krank oder sonst irgendwie behindert. Nur 21 Prozent der befragten Ganztags-Väter zermatschen freiwillig und ohne anderweitige Begründung mittags das Bananen-Breichen. (S. 45-46)</p>
<p>&#8222;Der Ball des Feminismus rollte lange mit voller Geschwindigkeit&#8220;, mailte mir die Konzept- und Fotokünstlerin Suzanne Heintz, &#8222;aber jetzt scheint die Pausetaste gedrückt zu sein. Ich begreife nicht, dass Frauen nach all ihren Kämpfen wirklich aufgegeben haben, vehement die gleichen Rechte einzufordern. Ich verstehe auch die Angst nicht, dass einen die Forderung nach gleichen Rechten unweiblich machen könnte oder zu einer militanten Extremisten-Langeweilerin, mit der niemand auf Partys sprechen möchte.&#8220; [&#8230;] Die jungen Retro-Frauen scheinen über diese Kluft zwischen den Welten nicht mehr länger grübeln zu wollen. Sie tragen lustige Jugend-bastelt-Designerklamotten und schlürfen Smoothies, die von Obstbäumen stammen, deren Vornamen sie kannten. Es ist für sie wieder durchaus gesellschaftsfähig, sich für mehrere Jahre aus dem Erwerbsleben zu klinken, nachdem sie sich fortgepflanzt haben. Mann und Familien stehen auf der Erledigungsliste, mit dem Arbeitstitel &#8222;Glück/Selbstverwirklichung etc.&#8220;, ganz oben. Kommt es dann doch irgendwann zu beruflichen Wiedereinstiegsszenarien, dann haben die oft mehr den Geruch von Beschäftigungstherapie. Da werden Kinderbücher illustriert oder Pasteten-Werkstätten eröffnet. [&#8230;] (S. 47-48)</p>
<p>[&#8230;] als 2011 die Ergebnisse des &#8222;Familienmonitor&#8220; publik wurden. 800 Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren waren im Rahmen einer Studie des Familien- und Jugendministeriums zu ihrer Einstellung zu den Themen Familie, Kinder und Beruf befragt worden. Das wohl spektakulärste Ereignis der Studie, das ihren Leiter Peter Filzmaier selbst überraschte, lautete: Mehr als die Hälfte der befragten Mädchen und Frauen zwischen 14 und 24 Jahren konnten sich vorstellen, der Familie zuliebe auf eine Karriere zu verzichten. 55 Prozent bejahten die Aussage: &#8222;Wenn mein Partner so viel verdienst, dass unser Lebensunterhalt gesichtert ist, möchte ich Hausfrau sein.&#8220; [&#8230;] (S. 66-67)</p>
<p>Die Studienabsolventin, die sich dem Arbeitsmarkt zugunsten ihrer Mutterschaft und aufgrund der schlechteren Betreuungsangebote freiwillig entzieht, ist eine statistisch belegbare Tatsache. Obwohl jährlich deutlich mehr Frauen als Männer in Österreich maturieren, sprich das Abitur machen, und auch an den Universitäten ihre Studien schneller und mit besseren Noten abschließen, hat das auf dem Arbeitsmarkt alles andere als positive Konsequenzen. &#8222;Frauen geben vermehrt an, dass sie ihr Studium einfach ausprobieren wollten&#8220;, so der Soziologe Martin Unger, der als Experte für die Chancengleichheit im Bildungswesen gilt, &#8222;wobei Männer schon neben dem Studium zusätzlich intensiver arbeiten und auch mit mehr Ansehen und einem höheren Einkommen rechnen.&#8220; Was die Evolutionsbiologie sich vor geschätzten Zehntausenden Jahren ausgedacht hat, ist offensichtlich noch immer fest im Verhaltenskodex zementiert. Die Geburt der Hausfrau setzt die US-Anthropologin Helen Fisher mit dem &#8222;Beginn von Ackerbau und Sesshaftigkeit&#8220; an: &#8222;Zu diesem Zeitpunkt entstand auch die Gesellschaftsstruktur des Patriarchats; im Nomadendasein war die Menschheit nämlich noch gleichberechtigt organisiert.&#8220; (S. 75-76)</p>
<p>&#8222;Sehen wir es so&#8220;, erklärt die einstige Hardcore-Feministin Erica Jong, als ich sie nach einem Wegweiser im aktuellen Gender-Diskurs befrage, &#8222;der Mann ist heute verletzt und frustriert. Wie wir Frauen auch. Man kann ihm nur folgenden wohlwollenden Rat geben: Wer jetzt noch an den alten Männlichkeitsidealen festhält, wird sich zu Recht impotent fühlen.&#8220; (S. 131)</p>
<p>[&#8230;] Ich finde Frauen, die freiwillig aus dem Erwerbskreislauf aussteigen, egal ob aus Überzeugung oder Bequemlichkeit, und sich in finanzielle Abhängigkeit begeben, langweilig. Und traurig. Raus aus dem gläsernen Sarg. Auch wenn es dort schön warm und gemütlich ist. Und runter mit dem Schneewittchenfieber. [&#8230;] (S. 204)</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="irecommendthis-wrapper"><a href="#" class="irecommendthis irecommendthis-post-1014" data-post-id="1014" data-like="Recommend this" data-unlike="Unrecommend this" aria-label="Recommend this" title="Recommend this"><span class="irecommendthis-count count-zero">0</span> <span class="irecommendthis-suffix"></span></a></div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dekorinnadeln.de/retro-weibchen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Liebe Grüße zum Weltfrauentag</title>
		<link>https://dekorinnadeln.de/liebe-gruesse-zum-weltfrauentag/</link>
					<comments>https://dekorinnadeln.de/liebe-gruesse-zum-weltfrauentag/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[kora]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Mar 2013 17:15:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[8. März]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Equality]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Frauentag]]></category>
		<category><![CDATA[Weltfrauentag]]></category>
		<category><![CDATA[World Women Day]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dekorinnadeln.de//?p=497</guid>

					<description><![CDATA[Gestern war wieder mal der Internationale Frauentag (diesmal der 102.), und da wir gefeiert haben, komme ich erst heute zum Schreiben. Es ist immer wieder ernüchternd, wie wenige Frauen sich für diesen Tag interessieren, verbunden mit der Frage: »Was hat das denn mit mir zu tun?« oder »Ist nicht so meins.« Meine Kollegin und ich versuchten nun gestern im mittlerweile zweiten Jahr, Frauen für Frauenrechte, auf die am Weltfrauentag aufmerksam gemacht wird, zu sensibilisieren. Ganz traditionell gab es zur Begrüßung des Tages Rosen am Personaleingang, über die sich viele freuten. Nur sehr wenige erreichten wir schließlich mit unserer nachmittäglichen Feier bei Kaffee und Kuchen — trotz großer Plakate, E-Mails und persönlichen Einladungen. Wir ließen uns jedoch die Laune nicht verderben, saßen in netter kleiner Runde in unserem modernisierten MitarbeiterInnenraum, tranken Kaffee, aßen Kuchen und führten angeregte Gespräche. Musik gab’s auch — vom Band, aber auch live: wir übten einen Durchgang »Brot und Rosen«. Unsere Gewerkschafts-Kollegin, die dieses Lied als einzige von uns kennt und hätte mitschmettern können, war leider nicht vor Ort &#8211; sie kämpfte für bessere Löhne in Potsdam. Wir haben das Glas auf sie erhoben! Anzumerken ist, dass sich zwei Frauen trotz fehlender Identifikation mit diesem Tag kurzfristig anboten, für zwei erkrankte Kolleginnen das Blumenausteilen zu übernehmen. Auch ein Mann war dabei. Hut ab und tausend Dank! Nächstes Jahr geht es weiter. Uns gehen die Ideen bestimmt nicht aus. Und wir werden weiterhin einladen — auch wenn kaum jemand kommt. Das sind wir den Frauen schuldig!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war wieder mal der Internationale Frauentag (diesmal der 102.), und da wir gefeiert haben, komme ich erst heute zum Schreiben.<br />
Es ist immer wieder ernüchternd, wie wenige Frauen sich für diesen Tag interessieren, verbunden mit der Frage: »Was hat das denn mit mir zu tun?« oder »Ist nicht so meins.« Meine Kollegin und ich versuchten nun gestern im mittlerweile zweiten Jahr, Frauen für Frauenrechte, auf die am Weltfrauentag aufmerksam gemacht wird, zu sensibilisieren. Ganz traditionell gab es zur Begrüßung des Tages Rosen am Personaleingang, über die sich viele freuten. Nur sehr wenige erreichten wir schließlich mit unserer nachmittäglichen Feier bei Kaffee und Kuchen — trotz großer Plakate, E-Mails und persönlichen Einladungen. Wir ließen uns jedoch die Laune nicht verderben, saßen in netter kleiner Runde in unserem modernisierten MitarbeiterInnenraum, tranken Kaffee, aßen Kuchen und führten angeregte Gespräche. Musik gab’s auch — vom Band, aber auch live: wir übten einen Durchgang »Brot und Rosen«. Unsere Gewerkschafts-Kollegin, die dieses Lied als einzige von uns kennt und hätte mitschmettern können, war leider nicht vor Ort &#8211; sie kämpfte für bessere Löhne in Potsdam. Wir haben das Glas auf sie erhoben!<br />
Anzumerken ist, dass sich zwei Frauen trotz fehlender Identifikation mit diesem Tag kurzfristig anboten, für zwei erkrankte Kolleginnen das Blumenausteilen zu übernehmen. Auch ein Mann war dabei. Hut ab und tausend Dank!</p>
<p>Nächstes Jahr geht es weiter. Uns gehen die Ideen bestimmt nicht aus. Und wir werden weiterhin einladen — auch wenn kaum jemand kommt. Das sind wir den Frauen schuldig!</p>
<p><a href="https://dekorinnadeln.de//wp-content/uploads/2013/03/WFT2013-9.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-499" alt="WFT2013 (9)" src="https://dekorinnadeln.de//wp-content/uploads/2013/03/WFT2013-9.jpg" width="600" height="800" srcset="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2013/03/WFT2013-9.jpg 600w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2013/03/WFT2013-9-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<div class="irecommendthis-wrapper"><a href="#" class="irecommendthis irecommendthis-post-497" data-post-id="497" data-like="Recommend this" data-unlike="Unrecommend this" aria-label="Recommend this" title="Recommend this"><span class="irecommendthis-count count-zero">0</span> <span class="irecommendthis-suffix"></span></a></div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dekorinnadeln.de/liebe-gruesse-zum-weltfrauentag/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
