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		<title>Altid smuk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kora]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 15:19:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Schöne an meinen Sommerurlauben ist die verlässliche Ruhe und beruhigende Eintönigkeit. Das tägliche Wandeln zwischen Lesen, Puzzlen, Stricken, Kaffee trinken, Strand- und Landspaziergängen wird mir auch nach zwei Wochen nicht über und entspannt ungemein. Folgend erhaltet ihr wie jedes Jahr einen kleinen Einblick in meine Sommererlebnisse. Bücher Therese Anne Fowlers erzählt in Gute Nachbarn von zwei sehr unterschiedlichen Familien in einem amerikanischen Vorort, deren Konflikt um eine alte Eiche durch die Liebesbeziehung ihrer Teenager noch verschärft wird. Aus dem Nachbarschaftsstreit entwickelt sich ein Gesellschaftsroman über Rassismus, Klassengegensätze, Privilegien und Vorurteile – und darüber, wie wenig der amerikanische Traum für alle gleichermaßen gilt. Jens Balzer – dessen Werke über die 70er, 80er und 90er ich bereits gelesen habe – blickt in Confusion Is Next auf die Nullerjahre zurück, ein Jahrzehnt, das heute manchmal fast harmlos wirkt, in dem aber vieles seinen Anfang nahm, was unsere Gegenwart prägt. Zwischen Big Brother, Bionade-Biedermeier und Facebook erzählt er von Popkultur und technischen Verheißungen, aber auch von 9/11, Überwachung, Silicon Valley und Finanzkrise – und macht sichtbar, wie aus dem damaligen Versprechen von Freiheit und Selbstbestimmung allmählich etwas sehr viel Ambivalenteres wurde. Joseph Jebelli geht in The brain at rest der Frage nach, warum Nichtstun für unser Gehirn keineswegs Nichtstun bedeutet. Im Mittelpunkt steht das sogenannte Ruhezustandsnetzwerk, das gerade dann aktiv wird, wenn unsere Aufmerksamkeit nicht auf eine konkrete Aufgabe gerichtet ist; Jebelli verbindet die Neurowissenschaft dahinter mit Themen wie Tagträumen, Schlaf, Natur, Spiel und bewusster Zeit allein. Ein überzeugendes Plädoyer gegen die Vorstellung, jede freie Minute müsse möglichst produktiv genutzt werden. Manche Menschen sind den ganzen Tag geschäftig, aber schaffen nichts Wichtiges, während manche den ganzen Tag etwas schaffen, dabei aber überhaupt nicht beschäftigt aussehen. (Jebelli, the brain at rest, Seite 245) Monika Helfer erzählt in Die Bagage die Geschichte ihrer eigenen Familie, genauer: die ihrer Großeltern Josef und Maria und ihrer Mutter Grete, die während des Ersten Weltkriegs unter ungeklärten Umständen gezeugt wird und vom vermeintlichen Vater zeitlebens nicht angesprochen werden wird. In kurzen, präzisen Szenen entsteht eine Geschichte über Armut, gesellschaftliche Ausgrenzung, Begehren, Scham und die Leerstellen, die sich durch eine Familie ziehen. Erst nach der Lektüre habe ich erfahren, dass Monika Helfer im August verstorben ist. Wolle Kurz vor dem Urlaub war ich ein wenig unschlüssig, in diesem Jahr Wolle mit in den Norden zu nehmen. Ein angefangenes Projekt – von dem ich noch später berichten werde – lag bereits längere Zeit und kurz vor seiner Vollendung in seinem Körbchen. In meiner Restekiste entdeckte ich dann feine Cashmerewolle, die ich ursprünglich für ein kleineres Projekt, eine Wollfliege, gekauft hatte. Die besagte Fliege mit dem lustigen Namen &#8222;Bam Bam Bow&#8220; war anfangs etwas kniffelig. Die Designerin beschreibt ihren Entwurf als eine Kindheitserinnerung an die 70er und 80er Jahre – ein kleiner, feiner Schal, dessen Enden sich ineinanderstecken lassen und der angenehm am Hals anliegt. Mit den 2,5er-Nadeln bin ich nur stückweise vorangekommen. Auch bei diesem Projekt ist die Wolle wieder knapp bemessen, obwohl ich mich brav an alle Vorgaben gehalten habe. Mal sehen, ob ich am Ende schummeln muss – und ob man die Schummelei sehen wird. Obgleich die Wolle nie knapp wird, ließ ich es mir nicht nehmen, in der zweiten Urlaubswoche einen kleinen Abstecher zum nahegelegenen Wollgeschäft in Saltum zu machen, der fast direkt neben dem Supermarkt im Ort liegt. Die Bindestuen führt einige Garne, die in Deutschland lediglich in ausgewählten Geschäften oder über den Online-Handel erhältlich sind, unter anderem das Håndværksgarn von Hjelholt. Bereits vor einiger Zeit hatte ich die Anleitung für einen schlichten Pullover der Kopenhagener Designerin Louise Rasmussen erstanden, von der ich bereits ein Jackenmodell gestrickt habe. Unter einer kleinen Auswahl an Farben habe ich mich diesmal für Weiß entschieden, auf der man das spätere Muster hoffentlich gut sehen kann. Die Wolle stamme von dänischen Schafen, wie mir die Ladenbesitzerin erzählte. Ein echter Urlaubspullover!]]></description>
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<p>Das Schöne an meinen Sommerurlauben ist die verlässliche Ruhe und beruhigende Eintönigkeit. Das tägliche Wandeln zwischen Lesen, Puzzlen, Stricken, Kaffee trinken, Strand- und Landspaziergängen wird mir auch nach zwei Wochen nicht über und entspannt ungemein. Folgend erhaltet ihr wie jedes Jahr einen kleinen Einblick in meine Sommererlebnisse.</p>
<hr />
<h4>Bücher</h4>
<p class="p1"><strong>Therese</strong> <span class="s1"><b>Anne Fowlers </b>erzählt in <b><a href="https://www.droemer-knaur.de/buch/therese-anne-fowler-gute-nachbarn-9783426308073" target="_blank" rel="noopener">Gute Nachbarn</a> </b></span>von zwei sehr unterschiedlichen Familien in einem amerikanischen Vorort, deren Konflikt um eine alte Eiche durch die Liebesbeziehung ihrer Teenager noch verschärft wird. Aus dem Nachbarschaftsstreit entwickelt sich ein Gesellschaftsroman über Rassismus, Klassengegensätze, Privilegien und Vorurteile – und darüber, wie wenig der amerikanische Traum für alle gleichermaßen gilt.</p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Jens</b> <strong>Balzer – </strong>dessen Werke über die <a href="https://dekorinnadeln.de/rueckblick-und-start-ins-neue-jahr/" target="_blank" rel="noopener">70er</a>, <a href="https://dekorinnadeln.de/sommer-2021/" target="_blank" rel="noopener">80er</a> und 90er ich bereits gelesen habe – blickt in<b> <a href="https://www.rowohlt.de/buch/jens-balzer-confusion-is-next-9783737102438" target="_blank" rel="noopener">Confusion Is Next</a> </b></span>auf die Nullerjahre zurück, ein Jahrzehnt, das heute manchmal fast harmlos wirkt, in dem aber vieles seinen Anfang nahm, was unsere Gegenwart prägt. Zwischen <span class="s1"><i>Big Brother</i></span>, Bionade-Biedermeier und Facebook erzählt er von Popkultur und technischen Verheißungen, aber auch von 9/11, Überwachung, Silicon Valley und Finanzkrise – und macht sichtbar, wie aus dem damaligen Versprechen von Freiheit und Selbstbestimmung allmählich etwas sehr viel Ambivalenteres wurde.</p>
<p class="p1"><b>Joseph Jebelli </b>geht in<b> <a href="https://www.spektrum.de/rezension/buchkritik-zu-the-brain-at-rest/2293458" target="_blank" rel="noopener">The brain at rest</a> </b>der Frage nach, warum Nichtstun für unser Gehirn keineswegs Nichtstun bedeutet. Im Mittelpunkt steht das sogenannte Ruhezustandsnetzwerk, das gerade dann aktiv wird, wenn unsere Aufmerksamkeit nicht auf eine konkrete Aufgabe gerichtet ist; Jebelli verbindet die Neurowissenschaft dahinter mit Themen wie Tagträumen, Schlaf, Natur, Spiel und bewusster Zeit allein. Ein überzeugendes Plädoyer gegen die Vorstellung, jede freie Minute müsse möglichst produktiv genutzt werden.</p>
<blockquote><p><em>Manche Menschen sind den ganzen Tag geschäftig, aber schaffen nichts Wichtiges, während manche den ganzen Tag etwas schaffen, dabei aber überhaupt nicht beschäftigt aussehen.</em><br />
<em>(Jebelli, the brain at rest, Seite 245)</em></p></blockquote>
<p class="p1"><b>Monika Helfer </b>erzählt in<b><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/monika-helfer-die-bagage-das-familiaere-gepaeck-schleppt-100.html" target="_blank" rel="noopener"> Die Bagage</a> </b>die Geschichte ihrer eigenen Familie, genauer: die ihrer Großeltern Josef und Maria und ihrer Mutter Grete, die während des Ersten Weltkriegs unter ungeklärten Umständen gezeugt wird und vom vermeintlichen Vater zeitlebens nicht angesprochen werden wird. In kurzen, präzisen Szenen entsteht eine Geschichte über Armut, gesellschaftliche Ausgrenzung, Begehren, Scham und die Leerstellen, die sich durch eine Familie ziehen. Erst nach der Lektüre habe ich erfahren, dass Monika Helfer im August verstorben ist.</p>
<hr />
<h4>Wolle</h4>
<p>Kurz vor dem Urlaub war ich ein wenig unschlüssig, in diesem Jahr Wolle mit in den Norden zu nehmen. Ein angefangenes Projekt – von dem ich noch später berichten werde – lag bereits längere Zeit und kurz vor seiner Vollendung in seinem Körbchen. In meiner Restekiste entdeckte ich dann feine Cashmerewolle, die ich ursprünglich für ein kleineres Projekt, eine Wollfliege, gekauft hatte. Die besagte Fliege mit dem lustigen Namen &#8222;<a href="https://anneventzel.com/shop/7-deutsch/409-bam-bam-bow-deutsch/" target="_blank" rel="noopener">Bam Bam Bow</a>&#8220; war anfangs etwas kniffelig. Die Designerin beschreibt ihren Entwurf als eine Kindheitserinnerung an die 70er und 80er Jahre – ein kleiner, feiner Schal, dessen Enden sich ineinanderstecken lassen und der angenehm am Hals anliegt. Mit den 2,5er-Nadeln bin ich nur stückweise vorangekommen. Auch bei diesem Projekt ist die Wolle wieder knapp bemessen, obwohl ich mich brav an alle Vorgaben gehalten habe. Mal sehen, ob ich am Ende schummeln muss – und ob man die Schummelei sehen wird.</p>
<p>Obgleich die Wolle nie knapp wird, ließ ich es mir nicht nehmen, in der zweiten Urlaubswoche einen kleinen Abstecher zum nahegelegenen Wollgeschäft in Saltum zu machen, der fast direkt neben dem Supermarkt im Ort liegt. Die <a href="https://bindestuen.dk/" target="_blank" rel="noopener">Bindestuen</a> führt einige Garne, die in Deutschland lediglich in ausgewählten Geschäften oder über den Online-Handel erhältlich sind, unter anderem das Håndværksgarn von Hjelholt. Bereits vor einiger Zeit hatte ich die Anleitung für einen <a href="http://myfavouritethings-knitwear.com/collections/deutsch/products/sweater-no-18-deutsch" target="_blank" rel="noopener">schlichten Pullover</a> der Kopenhagener Designerin Louise Rasmussen erstanden, von der ich bereits ein <a href="https://dekorinnadeln.de/flauschig-gruen/" target="_blank" rel="noopener">Jackenmodell</a> gestrickt habe. Unter einer kleinen Auswahl an Farben habe ich mich diesmal für Weiß entschieden, auf der man das spätere Muster hoffentlich gut sehen kann. Die Wolle stamme von dänischen Schafen, wie mir die Ladenbesitzerin erzählte. Ein echter Urlaubspullover!</p>
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		<title>Restemütze freestyle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kora]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 11:50:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wolle]]></category>
		<category><![CDATA[Musterstricken]]></category>
		<category><![CDATA[Mütze]]></category>
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		<category><![CDATA[Wollmütze]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Sommer steht vor der Tür, und ich möchte euch gerne auf eine letzte Reise zu meinen winterlichen Strickerlebnissen nehmen, von denen ich noch nicht berichtet habe. Aus den Resten des Hindergenser wollte ich noch etwas Nützliches stricken und entschied mich für das Modell &#8222;Bäume&#8220; der Designerin Cecilie Skog – eine Herrenmütze mit Tannenbaummuster. Da die Maschenprobe mit der des Pullovers identisch ist, strickte ich zunächst munter drauflos, wunderte mich jedoch nach einiger Zeit über den erstaunlich geringen Umfang. Die angegebenen 144 Maschen waren korrekt, ich hatte alles bedacht. Also begann ich nachzurechnen – und kam anhand der Angaben auf lediglich 40 Zentimeter (!), was mir für die Zielgruppe dann doch etwas klein erschien. Also improvisierte ich und startete einen zweiten Versuch mit 160 Maschen; das entspricht im Muster zwei zusätzlichen Bäumen à acht Maschen. Statt des vorgesehenen zehn Zentimeter breiten Bündchens arbeitete ich nur etwa viereinhalb Zentimeter, und auch den Musterabschnitt kürzte ich von 28 auf 15 Zentimeter. Bei den finalen Abnahmen reduzierte ich statt der angegebenen 36 Maschen insgesamt 40 Maschen und strickte anschließend in jeder zweiten Reihe wie folgt: zunächst jeweils die vierte und fünfte, dann die dritte und vierte, anschlißend die zweite und dritte und zuletzt immer zwei Maschen zusammen. Eine weitere Reise durch eine abenteuerliche Anleitung ist gemeistert. Die Mütze gehört nicht zu meinen Lieblingen – ursprünglich hatte ich sie als Geschenk für eine männliche Person gedacht – aber sie hat auf jeden Fall ihren Platz in meinen Kleiderschrank gefunden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-3639" src="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4533-1024x1024.jpeg" alt="" width="960" height="960" srcset="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4533-1024x1024.jpeg 1024w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4533-300x300.jpeg 300w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4533-150x150.jpeg 150w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4533-768x768.jpeg 768w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4533-1536x1536.jpeg 1536w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4533-1140x1140.jpeg 1140w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4533-75x75.jpeg 75w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4533.jpeg 1562w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p>Der Sommer steht vor der Tür, und ich möchte euch gerne auf eine letzte Reise zu meinen winterlichen Strickerlebnissen nehmen, von denen ich noch nicht berichtet habe.</p>
<p>Aus den Resten des <a href="https://dekorinnadeln.de/hindernisse-gemeistert/" target="_blank" rel="noopener">Hindergenser</a> wollte ich noch etwas Nützliches stricken und entschied mich für das Modell &#8222;Bäume&#8220; der Designerin Cecilie Skog – eine Herrenmütze mit Tannenbaummuster. Da die Maschenprobe mit der des Pullovers identisch ist, strickte ich zunächst munter drauflos, wunderte mich jedoch nach einiger Zeit über den erstaunlich geringen Umfang.</p>
<p>Die angegebenen 144 Maschen waren korrekt, ich hatte alles bedacht. Also begann ich nachzurechnen – und kam anhand der Angaben auf lediglich 40 Zentimeter (!), was mir für die Zielgruppe dann doch etwas klein erschien.</p>
<p>Also improvisierte ich und startete einen zweiten Versuch mit 160 Maschen; das entspricht im Muster zwei zusätzlichen Bäumen à acht Maschen. Statt des vorgesehenen zehn Zentimeter breiten Bündchens arbeitete ich nur etwa viereinhalb Zentimeter, und auch den Musterabschnitt kürzte ich von 28 auf 15 Zentimeter.</p>
<p>Bei den finalen Abnahmen reduzierte ich statt der angegebenen 36 Maschen insgesamt 40 Maschen und strickte anschließend in jeder zweiten Reihe wie folgt: zunächst jeweils die vierte und fünfte, dann die dritte und vierte, anschlißend die zweite und dritte und zuletzt immer zwei Maschen zusammen.</p>
<p>Eine weitere Reise durch eine abenteuerliche Anleitung ist gemeistert. Die Mütze gehört nicht zu meinen Lieblingen – ursprünglich hatte ich sie als Geschenk für eine männliche Person gedacht – aber sie hat auf jeden Fall ihren Platz in meinen Kleiderschrank gefunden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-3619" src="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4516-1024x1024.jpeg" alt="" width="960" height="960" srcset="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4516-1024x1024.jpeg 1024w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4516-300x300.jpeg 300w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4516-150x150.jpeg 150w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4516-768x768.jpeg 768w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4516-1536x1536.jpeg 1536w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4516-2048x2048.jpeg 2048w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4516-1140x1140.jpeg 1140w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4516-75x75.jpeg 75w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
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		<title>Die rote Ingrid</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kora]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 15:17:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wolle]]></category>
		<category><![CDATA[petiteknit]]></category>
		<category><![CDATA[Pullunder]]></category>
		<category><![CDATA[Strukturmuster]]></category>
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					<description><![CDATA[Vielleicht erinnert ihr euch an mein Wollbild, das ich zu Weihnachten gepostet habe. Diese Wolle habe ich an meinem letzten Arbeitstag vor den Weihnachtsfeiertagen in einem der großen Wollläden Hamburgs gekauft – gleichzeitig leider auch mit dem anstrengendsten Klientel: Frauen mit angeschrägtem Pony und ihren tätowierten und leicht grimmig blickenden Männern im Schlepptau, rotblonde Teenager mit ihren Müttern. Alle achtsam, dabei jedoch eine latente Aggression ausstrahlend, versunken in kleinste Nachfragen, Sonderwünsche, Prüfungen, während das Personal geduldig auf jedes Bedürfnis einging. Eine weitere Bestätigung dafür, dass ich großstadtmüde bin – aber das ist ein anderes Kapitel. Auf jeden Fall suchte ich den Laden auf, weil er die Peer Gynt-Wolle führt, aus der ich seit Längerem einen zweiten Ingrid Slipover stricken wollte. Es sollte unbedingt ein Rotton werden. Das erste Exemplar hatte ich im vorletzten Jahr an meine Kollegin verschenkt. Da das Modell als Oversize-Pullunder mit einem Bewegungsspielraum von etwa zwanzig Zentimetern beschrieben ist und ich ihn vor dem Verschenken einmal selbst anprobiert hatte, um ein Gefühl für die Größe zu bekommen, entschied ich mich auch diesmal wieder für Größe XS. Bei mir sitzt er nun leicht locker. Das Stricken ging – wie beim ersten Mal – gut von der Hand. Lediglich beim Übergang vom Oberteil zum Rumpf stockte es kurz, weil der Musterwechsel nicht ganz passte. Das Oberteil beginnt in der Runde mit drei Maschen rechts, zwei Maschen links und soll beim Rumpf mit zwei Maschen rechts, zwei Maschen links weitergeführt werden. Leider konnte ich mich nicht erinnern, wie ich es beim letzten Mal gelöst hatte und entschied mich – entgegen der Anleitung – das Muster über die nächsten zwei Reihen bis zum nächsten Musterabschnitt so zu stricken, wie die Maschen erscheinen. Beim ersten Pullunder hatte ich das Bündchen am Halsausschnitt aus Wollknappheit kürzer gearbeitet. Dieses Mal habe ich mich ganz bewusst ebenfalls dafür entschieden, da mir der lange Hals beim Original nicht so gut gefällt. Ingrid hält schön warm und ist auch während des jahreszeitlichen Übergangs gut zu tragen, ohne ins Schwitzen zu geraten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<p>Vielleicht erinnert ihr euch an mein Wollbild, das ich zu Weihnachten gepostet habe.</p>
<p>Diese Wolle habe ich an meinem letzten Arbeitstag vor den Weihnachtsfeiertagen in einem der großen Wollläden Hamburgs gekauft – gleichzeitig leider auch mit dem anstrengendsten Klientel: Frauen mit angeschrägtem Pony und ihren tätowierten und leicht grimmig blickenden Männern im Schlepptau, rotblonde Teenager mit ihren Müttern. Alle achtsam, dabei jedoch eine latente Aggression ausstrahlend, versunken in kleinste Nachfragen, Sonderwünsche, Prüfungen, während das Personal geduldig auf jedes Bedürfnis einging. Eine weitere Bestätigung dafür, dass ich großstadtmüde bin – aber das ist ein anderes Kapitel.</p>
<p>Auf jeden Fall suchte ich den Laden auf, weil er die <em>Peer Gynt</em>-Wolle führt, aus der ich seit Längerem einen zweiten <em>Ingrid Slipover</em> stricken wollte. Es sollte unbedingt ein Rotton werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3646 size-large" src="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/03/MG_7967-1024x819.jpeg" alt="" width="960" height="768" srcset="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/03/MG_7967-1024x819.jpeg 1024w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/03/MG_7967-300x240.jpeg 300w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/03/MG_7967-768x614.jpeg 768w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/03/MG_7967-1536x1229.jpeg 1536w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/03/MG_7967-2048x1638.jpeg 2048w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/03/MG_7967-1140x912.jpeg 1140w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p><a href="https://dekorinnadeln.de/ich-hab-die-ingrid-fertiggemacht/" target="_blank" rel="noopener">Das erste Exemplar hatte ich im vorletzten Jahr an meine Kollegin verschenkt.</a> Da das Modell als Oversize-Pullunder mit einem Bewegungsspielraum von etwa zwanzig Zentimetern beschrieben ist und ich ihn vor dem Verschenken einmal selbst anprobiert hatte, um ein Gefühl für die Größe zu bekommen, entschied ich mich auch diesmal wieder für Größe XS. Bei mir sitzt er nun leicht locker.</p>
<p>Das Stricken ging – wie beim ersten Mal – gut von der Hand. Lediglich beim Übergang vom Oberteil zum Rumpf stockte es kurz, weil der Musterwechsel nicht ganz passte. Das Oberteil beginnt in der Runde mit drei Maschen rechts, zwei Maschen links und soll beim Rumpf mit zwei Maschen rechts, zwei Maschen links weitergeführt werden. Leider konnte ich mich nicht erinnern, wie ich es beim letzten Mal gelöst hatte und entschied mich – entgegen der Anleitung – das Muster über die nächsten zwei Reihen bis zum nächsten Musterabschnitt so zu stricken, wie die Maschen erscheinen.</p>
<p>Beim ersten Pullunder hatte ich das Bündchen am Halsausschnitt aus Wollknappheit kürzer gearbeitet. Dieses Mal habe ich mich ganz bewusst ebenfalls dafür entschieden, da mir der lange Hals beim Original nicht so gut gefällt.</p>
<p>Ingrid hält schön warm und ist auch während des jahreszeitlichen Übergangs gut zu tragen, ohne ins Schwitzen zu geraten.</p>
<figure id="attachment_3637" aria-describedby="caption-attachment-3637" style="width: 819px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3637" src="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4017-819x1024.jpeg" alt="" width="819" height="1024" srcset="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4017-819x1024.jpeg 819w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4017-240x300.jpeg 240w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4017-768x960.jpeg 768w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4017-1229x1536.jpeg 1229w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4017-1638x2048.jpeg 1638w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4017-1140x1425.jpeg 1140w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4017-scaled.jpeg 2048w" sizes="auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption id="caption-attachment-3637" class="wp-caption-text">Ingrid Nummer 1</figcaption></figure>
<div class="irecommendthis-wrapper"><a href="#" class="irecommendthis irecommendthis-post-3635" data-post-id="3635" data-like="Recommend this" data-unlike="Unrecommend this" aria-label="Recommend this" title="Recommend this"><span class="irecommendthis-count count-zero">0</span> <span class="irecommendthis-suffix"></span></a></div>]]></content:encoded>
					
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		<title>Hindernisse gemeistert</title>
		<link>https://dekorinnadeln.de/hindernisse-gemeistert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[kora]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 09:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wolle]]></category>
		<category><![CDATA[Herrenpullover]]></category>
		<category><![CDATA[mehrfarbiges Stricken]]></category>
		<category><![CDATA[Sandnes]]></category>
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					<description><![CDATA[An diesem Pullover habe ich lange gestrickt. Im Sommerurlaub begann ich mein mehrfarbiges Werk, und war mir – wie so oft – unsicher wegen der Maschenprobe: Durch den Farbwechsel wirkte das Maschenbild etwas enger, obwohl die Probe stimmte. In regelmäßigen Abständen maß ich nach, kam stets auf die korrekte Maschenzahl, und dennoch wirkte der Pullover recht schmal für einen Männerpullover. Hinzu kam, dass das Stricken mit Nadelstärke 3 und 2,5 naturgemäß sehr langwierig ist – was die gefühlte Dauer des Projekts noch verstärkte. Ich redete mir gut zu, dass das Strickstück durch das spätere Waschen noch an Länge und Breite gewinnen und sich das Maschenbild glätten würde. Die Abnahmen an den Ärmeln waren etwas knifflig, sodass ich den ersten Ärmel noch einmal auftrennen musste. In der Anleitung war angegeben, alle zwei Zentimeter eine Abnahme durchzuführen. Da dies jedoch nur in den einfarbigen Partien möglich war, um den Musterblock nicht zu unterbrechen, zählte ich beim zweiten Versuch drei Abnahmen pro einfarbigem Streifen. Den einfarbigen Abschnitt strickte ich sowohl am Rumpf als auch bei den Ärmeln einige Zentimeter länger. Frisch gewaschen und geblockt erreichte der Pullover schließlich genau die Maße, die ich mir erhofft hatte. Durch das italienische Abketten, das ich seit einiger Zeit verwende, erhalten die Abschlüsse eine elegante Note und eine schöne Elastizität. Der Liebste, der erst auf den letzten Metern ahnte, dass er der unverhofft Beschenkte ist, freute sich sehr und äußerte sich begeistert über den hohen Tragekomfort und die Weichheit der Wolle.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3618" aria-describedby="caption-attachment-3618" style="width: 960px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3618 size-large" src="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4507-1024x683.jpeg" alt="" width="960" height="640" srcset="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4507-1024x683.jpeg 1024w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4507-300x200.jpeg 300w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4507-768x512.jpeg 768w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4507-1536x1024.jpeg 1536w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4507-1140x760.jpeg 1140w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4507.jpeg 1663w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption id="caption-attachment-3618" class="wp-caption-text">Pullover &#8222;Hindergenser&#8220; | Sandnes Garn | Design: Mette Harbo</figcaption></figure>
<p>An diesem <a href="https://www.maschenfein.de/produkt/hindergenser-2015-08/" target="_blank" rel="noopener">Pullover</a> habe ich lange gestrickt.</p>
<p>Im <a href="https://dekorinnadeln.de/sommerfreuden-2025/" target="_blank" rel="noopener">Sommerurlaub</a> begann ich mein mehrfarbiges Werk, und war mir – wie so oft – unsicher wegen der Maschenprobe: Durch den Farbwechsel wirkte das Maschenbild etwas enger, obwohl die Probe stimmte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-3550" src="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_4332-1024x1024.jpeg" alt="" width="960" height="960" srcset="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_4332-1024x1024.jpeg 1024w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_4332-300x300.jpeg 300w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_4332-150x150.jpeg 150w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_4332-768x768.jpeg 768w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_4332-1536x1536.jpeg 1536w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_4332-2048x2048.jpeg 2048w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_4332-1140x1140.jpeg 1140w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_4332-75x75.jpeg 75w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p>In regelmäßigen Abständen maß ich nach, kam stets auf die korrekte Maschenzahl, und dennoch wirkte der Pullover recht schmal für einen Männerpullover.</p>
<p class="p1">Hinzu kam, dass das Stricken mit Nadelstärke 3 und 2,5 naturgemäß sehr langwierig ist – was die gefühlte Dauer des Projekts noch verstärkte.</p>
<p>Ich redete mir gut zu, dass das Strickstück durch das spätere Waschen noch an Länge und Breite gewinnen und sich das Maschenbild glätten würde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-3589" src="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4460-1024x732.jpeg" alt="" width="960" height="686" srcset="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4460-1024x732.jpeg 1024w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4460-300x214.jpeg 300w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4460-768x549.jpeg 768w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4460-1536x1097.jpeg 1536w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4460-2048x1463.jpeg 2048w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4460-1140x814.jpeg 1140w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p>Die Abnahmen an den Ärmeln waren etwas knifflig, sodass ich den ersten Ärmel noch einmal auftrennen musste.</p>
<p>In der Anleitung war angegeben, alle zwei Zentimeter eine Abnahme durchzuführen. Da dies jedoch nur in den einfarbigen Partien möglich war, um den Musterblock nicht zu unterbrechen, zählte ich beim zweiten Versuch drei Abnahmen pro einfarbigem Streifen.</p>
<p>Den einfarbigen Abschnitt strickte ich sowohl am Rumpf als auch bei den Ärmeln einige Zentimeter länger.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-3617" src="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4499-1024x683.jpeg" alt="" width="960" height="640" srcset="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4499-1024x683.jpeg 1024w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4499-300x200.jpeg 300w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4499-768x512.jpeg 768w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4499-1536x1024.jpeg 1536w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4499-2048x1366.jpeg 2048w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4499-1140x760.jpeg 1140w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p>Frisch gewaschen und geblockt erreichte der Pullover schließlich genau die Maße, die ich mir erhofft hatte. Durch das italienische Abketten, das ich seit einiger Zeit verwende, erhalten die Abschlüsse eine elegante Note und eine schöne Elastizität.</p>
<p>Der Liebste, der erst auf den letzten Metern ahnte, dass er der unverhofft Beschenkte ist, freute sich sehr und äußerte sich begeistert über den hohen Tragekomfort und die Weichheit der Wolle.</p>
<div class="irecommendthis-wrapper"><a href="#" class="irecommendthis irecommendthis-post-3632" data-post-id="3632" data-like="Recommend this" data-unlike="Unrecommend this" aria-label="Recommend this" title="Recommend this"><span class="irecommendthis-count count-zero">0</span> <span class="irecommendthis-suffix"></span></a></div>]]></content:encoded>
					
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		<title>Alte Augen</title>
		<link>https://dekorinnadeln.de/alte-augen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[kora]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 09:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wolle]]></category>
		<category><![CDATA[Pullover]]></category>
		<category><![CDATA[Raglan von oben]]></category>
		<category><![CDATA[RICO Design]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Indikator, dass die Augen schlechter werden, ist das Stricken mit schwarzer Wolle. Ich spreche von dem bislang nur kurz erwähnten Pullunder, der am Ende ein Pullover wurde. Selbst bei sommerlichem Sonnenlicht war es eine Herausforderung, mit schwarzer Wolle in Nadelstärke 3,5 zu stricken und dabei den Überblick zu behalten. Alles begann mit zwei Heften von RICO Design mit dem Titel Top Down Knitting Spezial. Band eins verschenkte ich, Band zwei behielt ich. Besonders angetan hatte es mir ein Pullunder-Modell: oversize und schlicht. Leider war im idee-Markt nicht das Originalgarn Essentials fine fine merino (26 M &#124; 34 R) erhältlich, sondern nur das dickere Essentials merino (22 M &#124; 28 R). Die Verkäuferin versicherte mir, das Projekt ließe sich auch mit dem vorhandenen Garn problemlos umsetzen, zudem sei es ausgesprochen pillingresistent, wie sie mir mit einer Strickprobe zeigte. Beides sollte sich als Irrtum erweisen. Die vier zusätzlich gekauften Knäuel reichten nicht aus; tatsächlich hätte ich mindestens noch einmal dieselbe Menge benötigt. Bei einem anderen Muster wäre das vielleicht weniger problematisch gewesen, doch Patentmuster sind bekanntlich wollhungrig. Hinzu kam, dass sich das Garn erstaunlich elastisch zeigte: bereits nach etwas zwei Dritteln Fertigstellung hatte sich das Kleidungsstück deutlich ausgehängt. Der klassischen sunk cost-Falle zum Trotz ribbelte ich alles wieder auf und entschied mich, einen Pullover aus dem anderen Heft zu stricken – für den ich das notwendige Garn bereits besaß. Eine Kollegin, der ich das erste Heft geschenkt hatte, hatte genau dieses Modell bereits erfolgreich umgesetzt und war insgesamt zufrieden. Allerdings berichtete sie von auffälligem Pilling nach den ersten Tragephasen. Auch bei diesem Projekt musste ich Knäuel nachkaufen, diesmal jedoch mit der Sicherheit, am Ende tatsächlich das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Dann allerdings meldete sich ein anderes, bislang nur latent vorhandenes Problem: die Kurzsichtigkeit, die sich still und heimlich in Alterssichtigkeit hinübergeschlichen hatte. Bei unzureichendem Raumlicht begannen die schwarzen Maschen auf den Nadeln zu tanzen, und beim kurzen Blick in die Ferne schwebten schwarze Punkte vor meinen Augen. Unter diesen Umständen wurde das Arbeiten im Patentmuster zur Geduldsprobe, und ich war entsprechend erleichtert, als ich schließlich in gleichmäßige Glattrechts-Runden wechseln konnte. Den Pillingeffekt kann ich bestätigen. Bemerkenswert ist vor allem die enorme Elastizität des Garns – ich habe bislang noch kein Merinogarn verarbeitet, das sich derart verhält. Wenn man den Pullover in den Händen hält, hat man den Eindruck, als sei Viskose beigemischt.]]></description>
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<a href='https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/Pullover_2026-01-02_7777.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="960" src="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/Pullover_2026-01-02_7777-1024x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/Pullover_2026-01-02_7777-1024x1024.jpg 1024w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/Pullover_2026-01-02_7777-300x300.jpg 300w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/Pullover_2026-01-02_7777-150x150.jpg 150w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/Pullover_2026-01-02_7777-768x768.jpg 768w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/Pullover_2026-01-02_7777-1536x1536.jpg 1536w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/Pullover_2026-01-02_7777-1140x1140.jpg 1140w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/Pullover_2026-01-02_7777-75x75.jpg 75w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2026/01/Pullover_2026-01-02_7777.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a>
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<p>Ein Indikator, dass die Augen schlechter werden, ist das Stricken mit schwarzer Wolle. Ich spreche von dem <a href="https://dekorinnadeln.de/zwischen-pulloverpausen-und-kraeuterkrisen-gaertnern-in-etappen/" target="_blank" rel="noopener">bislang nur kurz erwähnten Pullunder</a>, der am Ende ein Pullover wurde. Selbst bei sommerlichem Sonnenlicht war es eine Herausforderung, mit schwarzer Wolle in Nadelstärke 3,5 zu stricken und dabei den Überblick zu behalten.</p>
<p>Alles begann mit zwei Heften von RICO Design mit dem Titel <em>Top Down Knitting Spezial</em>. Band eins verschenkte ich, Band zwei behielt ich. Besonders angetan hatte es mir ein <a href="https://www.idee-shop.com/strickanleitung-top-down-knitting-pullover" target="_blank" rel="noopener">Pullunder-Modell</a>: oversize und schlicht. Leider war im idee-Markt nicht das Originalgarn <em>Essentials fine fine merino</em> (26 M | 34 R) erhältlich, sondern nur das dickere <em>Essentials merino</em> (22 M | 28 R). Die Verkäuferin versicherte mir, das Projekt ließe sich auch mit dem vorhandenen Garn problemlos umsetzen, zudem sei es ausgesprochen pillingresistent, wie sie mir mit einer Strickprobe zeigte. Beides sollte sich als Irrtum erweisen.</p>
<p>Die vier zusätzlich gekauften Knäuel reichten nicht aus; tatsächlich hätte ich mindestens noch einmal dieselbe Menge benötigt. Bei einem anderen Muster wäre das vielleicht weniger problematisch gewesen, doch Patentmuster sind bekanntlich wollhungrig. Hinzu kam, dass sich das Garn erstaunlich elastisch zeigte: bereits nach etwas zwei Dritteln Fertigstellung hatte sich das Kleidungsstück deutlich ausgehängt.</p>

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<p>Der klassischen <em>sunk</em> <em>cost</em>-Falle zum Trotz ribbelte ich alles wieder auf und entschied mich, einen <a href="https://www.rico-design.com/strickanleitung-top-down-knitting-pullover" target="_blank" rel="noopener">Pullover aus dem anderen Heft</a> zu stricken – für den ich das notwendige Garn bereits besaß. Eine Kollegin, der ich das erste Heft geschenkt hatte, hatte genau dieses Modell bereits erfolgreich umgesetzt und war insgesamt zufrieden. Allerdings berichtete sie von auffälligem Pilling nach den ersten Tragephasen.</p>
<p>Auch bei diesem Projekt musste ich Knäuel nachkaufen, diesmal jedoch mit der Sicherheit, am Ende tatsächlich das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Dann allerdings meldete sich ein anderes, bislang nur latent vorhandenes Problem: die Kurzsichtigkeit, die sich still und heimlich in Alterssichtigkeit hinübergeschlichen hatte. Bei unzureichendem Raumlicht begannen die schwarzen Maschen auf den Nadeln zu tanzen, und beim kurzen Blick in die Ferne schwebten schwarze Punkte vor meinen Augen. Unter diesen Umständen wurde das Arbeiten im Patentmuster zur Geduldsprobe, und ich war entsprechend erleichtert, als ich schließlich in gleichmäßige Glattrechts-Runden wechseln konnte.</p>
<p>Den Pillingeffekt kann ich bestätigen. Bemerkenswert ist vor allem die enorme Elastizität des Garns – ich habe bislang noch kein Merinogarn verarbeitet, das sich derart verhält. Wenn man den Pullover in den Händen hält, hat man den Eindruck, als sei Viskose beigemischt.</p>

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