<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Frauenhandwerkstatt</title>
	<atom:link href="https://dekorinnadeln.de/tag/frauenhandwerkstatt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://dekorinnadeln.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 23 Oct 2016 12:35:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Schreibtisch</title>
		<link>https://dekorinnadeln.de/schreibtisch/</link>
					<comments>https://dekorinnadeln.de/schreibtisch/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[kora]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 May 2016 09:09:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Holz]]></category>
		<category><![CDATA[Birke]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenhandwerkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Holztisch]]></category>
		<category><![CDATA[Möbelbau]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtisch]]></category>
		<category><![CDATA[Tischlern]]></category>
		<category><![CDATA[Zargengestell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dekorinnadeln.de/?p=1195</guid>

					<description><![CDATA[In meinen holzproduktiven Jahren habe ich einiges gebaut. Frisch aus der Tischlerlehre, rein ins Studium, währenddessen konnte ich mein Geld als Gesellin in der Frauenhand-Werkstatt e.V. in Hamburg-Dulsberg verdienen. Zweimal die Woche gab ich jeweils drei Stunden Anleitung für Frauen und Mädchen, die den Werkstoff Holz kennenlernen wollten. Es war eine tolle Zeit, und ich hatte die Muße, auch für mich viele schöne Dinge zu erstellen, losgelöst von männlichen Blicken auf meine Arbeit. In diesem Jahr habe ich Abschied von der Werkstatt genommen, was nach zehn Jahren etappenweise geschah. Zunächst durch geographische Ferne, dann durch soziale Aspekte. Einiges hatte sich in der Werkstatt geändert, und die Notwendigkeit, neue Wege zu gehen, um Gelder in die Kasse zu bekommen, waren nicht immer zum Vorteil. Die klassische Anleitung beispielsweise ist weggefallen, die Frauen sind nun mehr auf sich gestellt. Nach wie vor ist es eine unterstützenswerte Einrichtung, eine der wenigen überlebenden feministischen Einrichtungen der 80er Jahre. Frauenautonomie, Kreativität, Kampfgeist und anarchistisches Denken ist nach wie vor zu finden. Eines meiner größeren Projekte war, einen Schreibtisch für den damals noch frisch verliebten Liebsten zu bauen, angepasst an unsere erste gemeinsame Wohnung, in der wir einen kleinen Raum als Büro auserkoren hatten, nur leider sein Schreibtisch nicht passte. Also baute ich ihm einen solchen, der sich perfekt in die Ecke schmiegte &#8211; direkt neben meinen Schreibtisch. Die Bauanleitung erstellte ich in Anlehnung an eine Anleitung aus einem alten Möbelbaubuch aus den 70ern: ein Zargengestell aus Birke-Vollholz mit gedübelten Rahmen und einer verschraubten Vollholzplatte, alles geölt. Auf dem ersten Bild seht ihr den Fertigungsprozess während der Oberflächenbehandlung (neben einem schönen Blick über die Dulsberger Dächer aus dem dritten Stock des Dulsberghofs). Auch Jahre später noch ist der Schreibtisch heiß geliebt und fügt sich (etwas nachgedunkelt) weiterhin gut in das Wohngefüge ein. Hier ein Bild aus dem Jahr 2015 in unserer süderelbigen Wohnung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In meinen holzproduktiven Jahren habe ich einiges gebaut. Frisch aus der Tischlerlehre, rein ins Studium, währenddessen konnte ich mein Geld als Gesellin in der <a title="Frauenhand-Werkstatt" href="http://www.frauenhandwerkstatt.de" target="_blank">Frauenhand-Werkstatt e.V. </a>in Hamburg-Dulsberg verdienen. Zweimal die Woche gab ich jeweils drei Stunden Anleitung für Frauen und Mädchen, die den Werkstoff Holz kennenlernen wollten.<br />
Es war eine tolle Zeit, und ich hatte die Muße, auch für mich viele schöne Dinge zu erstellen, losgelöst von männlichen Blicken auf meine Arbeit.</p>
<p>In diesem Jahr habe ich Abschied von der Werkstatt genommen, was nach zehn Jahren etappenweise geschah. Zunächst durch geographische Ferne, dann durch soziale Aspekte. Einiges hatte sich in der Werkstatt geändert, und die Notwendigkeit, neue Wege zu gehen, um Gelder in die Kasse zu bekommen, waren nicht immer zum Vorteil. Die klassische Anleitung beispielsweise ist weggefallen, die Frauen sind nun mehr auf sich gestellt. Nach wie vor ist es eine unterstützenswerte Einrichtung, eine der wenigen überlebenden feministischen Einrichtungen der 80er Jahre. Frauenautonomie, Kreativität, Kampfgeist und anarchistisches Denken ist nach wie vor zu finden.</p>
<p>Eines meiner größeren Projekte war, einen Schreibtisch für den damals noch frisch verliebten Liebsten zu bauen, angepasst an unsere erste gemeinsame Wohnung, in der wir einen kleinen Raum als Büro auserkoren hatten, nur leider sein Schreibtisch nicht passte. Also baute ich ihm einen solchen, der sich perfekt in die Ecke schmiegte &#8211; direkt neben meinen Schreibtisch. Die Bauanleitung erstellte ich in Anlehnung an eine Anleitung aus einem alten Möbelbaubuch aus den 70ern: ein Zargengestell aus Birke-Vollholz mit gedübelten Rahmen und einer verschraubten Vollholzplatte, alles geölt.</p>
<p>Auf dem ersten Bild seht ihr den Fertigungsprozess während der Oberflächenbehandlung (neben einem schönen Blick über die Dulsberger Dächer aus dem dritten Stock des Dulsberghofs).</p>
<figure id="attachment_1185" aria-describedby="caption-attachment-1185" style="width: 604px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2015/12/Schreibtisch_Jan9.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-1185 size-large" src="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2015/12/Schreibtisch_Jan9-1024x768.jpg" alt="M3362M-4206" width="604" height="453" srcset="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2015/12/Schreibtisch_Jan9-1024x768.jpg 1024w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2015/12/Schreibtisch_Jan9-300x225.jpg 300w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2015/12/Schreibtisch_Jan9.jpg 2048w" sizes="(max-width: 604px) 100vw, 604px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1185" class="wp-caption-text">Produktion in der Frauenhand-Werkstatt (Hamburg-Dulsberg) 2005</figcaption></figure>
<p>Auch Jahre später noch ist der Schreibtisch heiß geliebt und fügt sich (etwas nachgedunkelt) weiterhin gut in das Wohngefüge ein. Hier ein Bild aus dem Jahr 2015 in unserer süderelbigen Wohnung.</p>
<figure id="attachment_1203" aria-describedby="caption-attachment-1203" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2015/12/Schreibtisch_Jan2015.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-1203 size-full" src="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2015/12/Schreibtisch_Jan2015.jpg" alt="Schreibtisch" width="1000" height="667" srcset="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2015/12/Schreibtisch_Jan2015.jpg 1000w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2015/12/Schreibtisch_Jan2015-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1203" class="wp-caption-text">neuer Standort südlich der Elbe, 2015</figcaption></figure>
<div class="irecommendthis-wrapper"><a href="#" class="irecommendthis irecommendthis-post-1195" data-post-id="1195" data-like="Recommend this" data-unlike="Unrecommend this" aria-label="Recommend this" title="Recommend this"><span class="irecommendthis-count count-zero">0</span> <span class="irecommendthis-suffix"></span></a></div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dekorinnadeln.de/schreibtisch/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bauhaus-Inspirationen</title>
		<link>https://dekorinnadeln.de/bauhaus-inspirationen/</link>
					<comments>https://dekorinnadeln.de/bauhaus-inspirationen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[kora]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 14:01:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Bauhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenhandwerkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz Vier]]></category>
		<category><![CDATA[Low Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Möbelbau]]></category>
		<category><![CDATA[Tischlern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dekorinnadeln.de//?p=488</guid>

					<description><![CDATA[Gestern war ich nach längerer Zeit mal wieder auf dem Antik- und Flohmarkt »Flohschanze«, um zu stöbern und mich inspirieren zu lassen. Bei meiner Runde statte ich regelmäßig der Buchhandlung cohen + dobernigg einen Besuch ab. Dort bin ich auf ein interessantes Buch gestoßen, das mein Tischlerinnenherz hat höherschlagen läßt: Hartz IV Moebel.com In Anlehnung an die Baupläne der Bauhaus-Väter und -Mütter hat der Autor (Architekt aus Berlin) stilvoll schlichte Möbel für kleine Budgets entworfen. Der 24-Euro-Sessel bspw. ist inspiriert durch den »Crate Chair« von Rietveld, den Armchair von Dieckmann, den Wassily Club Sessel von Beuer sowie den Barcelona Chair von Van der Rohe. Neben geringem Materialverbrauch (für den Sessel z.B. eine kleine Leimholzplatte) wird beim Bau auch auf Nachhaltigkeit (Kiefernholz mit FCS-Siegel) und geringen CO2-Emissionsverbrauch (Transport ohne Auto mit max. zwei Personen) gelegt. Klassische Holz- oder Dübelverbindungen werden bevorzugt, deshalb entstehen keine Extrakosten für Schrauben, Nägel und andere Verbindungselemente. Die Baupläne sind im Buch enthalten, können aber auch beim Autoren selbst online bestellt werden. Einziger Haken stellt meines Erachtens nach das Vorhandensein einer Werkstatt dar. Der Autor verweist zwar auf günstige Kurse an der Volkshochschule in Berlin; praktischer ist es natürlich, wenn eine Werkstatt zum regelmäßigen Gebrauch zur Verfügung steht. Für Hamburgerinnen sei an dieser Stelle noch einmal auf die Frauenhand-Werkstatt in Hamburg-Dulsberg verwiesen, die bei sehr geringen Vereinsbeiträgen (50 – 80 EUR/Quartal) eine offene Werkstattarbeit gewährleistet. Hartz IV Moebel.com : build more buy less! ; Konstruieren statt konsumieren / hrsg. von Van Bo Le-Mentzel. [Ostfildern] : Cantz, 2012. 144 S. : Ill. &#8211; ISBN: 3775733957 Spiegel-Artikel zum Buch]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war ich nach längerer Zeit mal wieder auf dem Antik- und Flohmarkt »Flohschanze«, um zu stöbern und mich inspirieren zu lassen. Bei meiner Runde statte ich regelmäßig der Buchhandlung <em>cohen + dobernigg</em> einen Besuch ab. Dort bin ich auf ein interessantes Buch gestoßen, das mein Tischlerinnenherz hat höherschlagen läßt: <a title="Hartz IV Möbel" href="http://hartzivmoebel.blogspot.de/" target="_blank"><em>Hartz IV Moebel.com</em></a></p>
<p><a href="https://dekorinnadeln.de//wp-content/uploads/2013/02/HartzvierMoebel.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-489" alt="HartzvierMoebel" src="https://dekorinnadeln.de//wp-content/uploads/2013/02/HartzvierMoebel.jpg" width="403" height="640" srcset="https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2013/02/HartzvierMoebel.jpg 403w, https://dekorinnadeln.de/wp-content/uploads/2013/02/HartzvierMoebel-188x300.jpg 188w" sizes="(max-width: 403px) 100vw, 403px" /></a><span id="more-488"></span>In Anlehnung an die Baupläne der Bauhaus-Väter und -Mütter hat der Autor (Architekt aus Berlin) stilvoll schlichte Möbel für kleine Budgets entworfen. Der 24-Euro-Sessel bspw. ist inspiriert durch den »Crate Chair« von <em>Rietveld</em>, den Armchair von <em>Dieckmann</em>, den Wassily Club Sessel von <em>Beuer</em> sowie den Barcelona Chair von<em> Van der Rohe</em>.</p>
<p>Neben geringem Materialverbrauch (für den Sessel z.B. eine kleine Leimholzplatte) wird beim Bau auch auf Nachhaltigkeit (Kiefernholz mit FCS-Siegel) und geringen CO2-Emissionsverbrauch (Transport ohne Auto mit max. zwei Personen) gelegt. Klassische Holz- oder Dübelverbindungen werden bevorzugt, deshalb entstehen keine Extrakosten für Schrauben, Nägel und andere Verbindungselemente.</p>
<p>Die Baupläne sind im Buch enthalten, können aber auch beim Autoren selbst online bestellt werden.</p>
<p>Einziger Haken stellt meines Erachtens nach das Vorhandensein einer Werkstatt dar. Der Autor verweist zwar auf günstige Kurse an der Volkshochschule in Berlin; praktischer ist es natürlich, wenn eine Werkstatt zum regelmäßigen Gebrauch zur Verfügung steht.<br />
Für Hamburgerinnen sei an dieser Stelle noch einmal auf die <a title="Frauenhand-Werkstatt" href="http://www.frauenhandwerkstatt.de" target="_blank">Frauenhand-Werkstatt</a> in Hamburg-Dulsberg verwiesen, die bei sehr geringen Vereinsbeiträgen (50 – 80 EUR/Quartal) eine offene Werkstattarbeit gewährleistet.</p>
<hr />
<p>Hartz IV Moebel.com : build more buy less! ; Konstruieren statt konsumieren / hrsg. von Van Bo Le-Mentzel. [Ostfildern] : Cantz, 2012. 144 S. : Ill. &#8211; ISBN: 3775733957</p>
<hr />
<p><a title="Rezension im Spiegel" href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/buch-von-van-bo-le-mentzel-hartz-iv-moebel-com-a-854511.html" target="_blank">Spiegel-Artikel</a> zum Buch</p>
<div class="irecommendthis-wrapper"><a href="#" class="irecommendthis irecommendthis-post-488" data-post-id="488" data-like="Recommend this" data-unlike="Unrecommend this" aria-label="Recommend this" title="Recommend this"><span class="irecommendthis-count count-zero">0</span> <span class="irecommendthis-suffix"></span></a></div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dekorinnadeln.de/bauhaus-inspirationen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
