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Zitronen und Gänseblümchen

Dieser Beitrag ist mal wieder zwei Werken aus früheren Zeiten gewidmet, von denen ich eines in der Zeit der Vorbereitung zum letzten Markt kurz erwähnte.

Es handelt sich um zwei Tischdecken, die ich meiner Mutter damals im Alter von ca. 14 Jahren zum Geburtstag bzw. Weihnachten schenkte. Beide Ideen stammen aus „BRIGITTE kreativ“-Heften Anfang der 90er.
Beide Decken sind aus weißem Baumwollstoff, mit Briefecken gearbeitet.
Für die Zitronendecke fertigte ich eine Schablone aus Pappe an, mit deren Hilfe ich dann Stofffarbe auftupfte: die Farben changieren zwischen gelb, grün und grau.
Die Gänseblümchendecke besteht aus gestickten Blumen. Zunächst wird die Blüte im Knötchenstich gestickt, dann die Blütenblätter mit einfachen Stichen. Zuletzt der Stiel im Stielstich.

Falls ihr euch fragt, weshalb die Tischdecken noch so gut erhalten sind. Ganz einfach: meine Mutter hütet sie wie ihren Augapfel, deckt sie nur zu besonderen Anlässen an geschützten Stellen auf und hat sie – zumindest die Zitronendecke  – noch nie gewaschen (aus Angst, die Farbe könne doch abgehen).

What’s new?

Kreativ, aber fotografier-faul, das erwischt mich häufiger.
In meinem letzten Blog-Beitrag kündigte ich an, dass ich über die Weihnachtstage recht kreativ unterwegs war. An dieser Stelle nun ein kleines Ratespiel: was meint ihr, habe ich von den auf dem Foto abgebildeten Gegenständen erstellt?

Produktpalette

Antwort: richtig, alles (außer der Blume versteht sich).

Produktpalette_beschriftet

 

HäkeläpfelDie Häkeläpfel habe ich am ersten Weihnachtsfeiertag für den elterlichen Besuch am zweiten Weihnachtsfeiertag erstellt. Sie stammen aus dem altbewährten britischen Häkelbuch, das ich nach wie vor liebe. Leider hatte ich keine kirschrote Wolle mehr, die Läden hatten zu, also habe ich auf einen Farbton zurückgreifen müssen, der anmuten lässt, dass das Verfallsdatum des Obstes kurz bevor steht.

Von den Servietten hatte ich bereits vor einiger Zeit vier an der Zahl genäht, für den Besuch brauchte ich jedoch noch zwei weitere, da beide Elternpaare mit am Tisch saßen. Leider hatte ich nur noch Reste des Stoffes, so dass ich improvisieren und durch geschicktes Falten eine ähnliche Größe musste (es ist keinem aufgefallen).

 

StoffdeckeDie Tischdecke habe ich nach meinem IKEA-Besuch kurz nach Neujahr aus meiner neuesten Stoffbeute genäht. Diesmal habe ich ordentlich zugelangt: fünf mal je zwei Meter Stoff (für Taschen, Behältnisse … der nächste Markt kommt bestimmt). Das Motiv ist wunderschön und macht Lust auf das kommende Frühjahr!

 

 

iPod-HülleDie iPod-Hülle stammt aus demselben Buch wie die gehäkelten Körbe aus dem letzten Jahr. Sie ist relativ schnell fertig, was wirklich aufhält (anders als beim zweifarbigen Stricken), ist die Mitnahme des jeweils anderen Fadens beim Farbwechsel. Bedingt durch das Muster mit den Querstreifens wechselt man ziemlich häufig.

Sieht recht schick alles aus … ich bin zufrieden!