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Marktimpressionen

Die Arbeit hat sich voll und ganz gelohnt. Nach letzten Vorbereitungen, einer Vorabbesichtigung des Marktstandortes mit Tischaufbau, hatten wir heute erfolgreiche vier Stunden Verkauf mit vielen bekannten Gesichtern, netten Gesprächen und guter Resonanz.
Unser Stand hatte die perfekte Lage: 2. Stock (hell durch die Verglasung), auf dem Flur (bessere Luft als im Innenraum) und jede Menge Laufkundschaft, die sich auf dem Hinweg überlegten, ob sie Produkte kaufen wollten und sich dann auf dem Rückweg meist höchst spendabel zeigten.
Die Schnecken kamen gut an beim Publikum, auch die Mützen. Den Anleitungen, die mich sehr viel Zeit und Mühe gekostet hatten (inklusive der Besorgung des Verpackungsmaterials!), wurde hingegen nur wenig Beachtung geschenkt.
Der Nachmittag hat mir große Freude bereitet, und ich hoffe, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu können!

Hinter den Kulissen (Teil 2)

Die Hütte brennt:

  • die Nähmaschine surrte am Wochenende so lange, bis das dunkle Nähgarn alle war, auch das Bügeleisen dampfte stetig
  • die Bühne für die Schnecken ist fertig – durch das Kürzen der Holzstäbe sind nun nur noch die Köpfe sichtbar
  • nach einer gestrigen Odyssee durch das abendliche St. Georg bin ich nun stolze Besitzerin von 100 harterkämpften Flachbeuteln (ja, so heißen die!)
  • mit dem neuen Garn aus dem Nähmaschinenladen der Langen Reihe geht es heute abend und morgen früh weiter

Es folgen die Beweisfotos …

Taschenvorbereitung

SchneckenmitBühne

 

Es geht auch anspruchsvoller …

Die mittlerweile „normalen“ Taschen sind ja gut und schön, aber es bedurfte einer neuen Herausforderung. Von der gleichen Autorin gibt es ein Modell, das sich gut im Alltag für etwas größere Mengen einsetzen lässt. Bestückt mit einer kleinen Seitentasche für eine Thermosflasche oder ähnliches, einer großen Seitentasche für eine Zeitung sowie einer Innentasche mit zwei Fächern für Handy und Kleinkram ist sie ein schöner Begleiter für eher wärmere Tage, da sie keinen Verschluss hat und aus 100 % Baumwolle besteht.

Geschenkt habe ich dieses Modell meiner taschenverliebten Kollegin und Freundin, die so gleich ein Behältnis hatte, in dem sie ihre ganzen Geschenke mit nach Hause transportieren konnte. Sie plant schon, ihn im Sommer als Picknickkorb einzusetzen. Ja, Sonne!

 

Plan B

Meine Taschen, zu denen ich im Oktober einen Artikel veröffentlicht habe, fanden reißenden Absatz bei meinen lieben Kolleginnen.
Schuld war eine „Auf-den-letzten-Drücker“-gefertigte Tasche für den Geburtstag einer Kollegin. Diese freute sich derart, dass sie gleich eine um eine weitere bat, die sie ihrer Tochter schenken wolle. Mehrere Kolleginnen schlossen sich an, so dass ich schließlich mit einem riesigen Bestellbogen zu IKEA fuhr, um Stoffe einzukaufen.

Zeitgleich hatten zwei Kolleginnen ein weiteres Taschen-Modell entdeckt, das sie sehr schön fanden. Nach einigen Recherchen bin ich dann auf die Anleitung einer Wendetasche gestoßen, von der ich bislang zwei Exemplare gefertigt habe. Die dickeren Stoffe von IKEA eignen sich gut, um Stabilität zu erzeugen, haben jedoch den Nachteil, dass ich an den Seitennähten mit der Naht aussetzen musste, weil mir ansonsten die dritte (!) Nadel gebrochen wäre.
Immerhin tragen diese zwei Taschen nun endlich mein Logo. Dies habe ich in der Aufregung bei den anderen zuvor immer vergessen :)

wendetasche wendetasche2
Weitere Anregungen für Wendetaschen findet ihr in dem Blog von enaverena, oder für ein „Hippie“-Modell mit längeren Trägern auf der Seite Verflixt & Zugenäht.