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Stoffgroßeinkauf

Da der Stoffladen meines Vertrauens leider nur ein kurzes Intermezzo in meinem Stadtteil hatte, muss ich seit letztem Sommer längere Wege zum Stoffkauf zurücklegen. Das ist einerseits schade, hat jedoch den Vorteil, dass ich nicht spontan und unüberlegt kaufe (zumindest hält es sich in Grenzen).

Bei den Projekten, für die ich nun gestern Stoff kaufte, konnte ich mir ziemlich sicher sein, dass sie von langer Hand geplant sind. Trotzdem wirkt die Menge alias der Stapel nun doch ein wenig größenwahnsinnig. Nun denn.

Wo war ich nun? In der „Mutter“-Filiale von „Alles für Sachenmacher“ in Bergedorf. Im Vergleich zur kleineren Filiale, die ich bisher besuchte, erschien sie mir besser sortiert. Zudem wiesen die Verkäuferinnen ein erheblich größeres Fachwissen auf.

Meine Beute:

  • drei wunderschöne Romanitstoffe für ein Kleid (nicht im Bild, rostorange) und zwei Röcke (senffarben und rot zuoberst im Stapel)
  • zwei Sweat-Stoffe für eine Jogginghose aus dem wunderbaren Buch „Sew me“, aus dem ich bereits die T-Shirts und eine kurze Hose genäht habe (türkis und Schwarz-weiß-Muster von „Hamburger Liebe“)

  • ein schöner 70er-Jahre Retro-Stoff aus festem Canvas für zwei Kissen mit Hotelverschluss (hier als Probe im Bild, wie es sich zukünftig farblich einfügen wird)

In diesem Sinne: mein Ostern wird nicht langweilig, ich habe einiges zu tun! Euch allen wünsche ich erholsame Feiertage und kreative Ideen.

Kissenparade

Man diskutiert mit dem Partner über die richtige Farbauswahl für Kissenbezüge, verschenkt dann grummelig den alten Kissenbezug, der nicht toleriert wird, fährt anschließend zu IKEA, und weil es so schnell gehen muss, da dass Mietauto nur noch für eine Stunde gültig ist, kauft man zu wenig Stoff. Im zweiten Anlauf nimmt man sich mehr Zeit, lässt den IKEA-Besuch (diesmal im neu eröffneten Altona) mit der Freundin in der Sonne auf den Treppenstufen der Neuen Großen Bergstraße ausklingen und freut sich zu Hause über den anthrazitfarbenen festen, edel gerippten Stoff.

KissenhuellenMerke: für einen Hotelverschluss bei einem 50 x 50 cm großen Kissen benötigt man mehr als einen Meter Stoff! Gekauft habe ich nun grozügige 1,50 m, habe mir eine Schablone von 1,20 x 0,50 m angefertigt, die schmalen Enden jeweils zweimal 1,5 cm umgenäht, eine Ecke 32,5 cm umgeschlagen und die zweite entsprechend auf 49 cm ausgerichtet (Hintergrund: das letzte Kissen hatte noch etwas Luft, deshalb habe ich diesmal auf eine Nahtzugabe verzichtet).

Was stellt man mit 3,50 m Stoff von IKEA an?

Richtig, man näht erstmal ein schönes Kissen mit Hotelverschluss. Die Anleitung habe ich dem Lotta-Buch entnommen, bin aber mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden. Die Öffnung sitzt viel zu weit oben und die „Überlappung“ der Stoffe reicht nicht aus. Folglich stehen die Enden auseinander und ich müsste noch einen Klettverschluss oder Knöpfe anbringen, damit sich die Lücke schließt. Jetzt habe ich mir eine neue Anleitung gesucht, mit der ich es noch einmal versuchen werde. Sie erscheint mir auch insofern einfacher, als dass hier das Kissen aus einem Stück gefertigt wird und nicht aus drei Teilen.
Nun denn, schön sieht es trotzdem fürs erste aus, die Wohnung muss ja langsam eingerichtet werden …

Kissen20131001

Ossi-Power

Ende August ging leider besagte Kollegin, die uns das schöne Salzbrot schenkte, in den Ruhestand. Als echte Ossi-Frau aus Leipzig, die am Wochenende viel Zeit in Zügen verbringt, habe ich ihr ein grünes Ampelmännchen-Kissen genäht. Dient zur Deko, grün ist die Farbe der Hoffnung bzw. des Optimismus, letztlich ein guter Begleiter für den Zug, falls die Augen zufallen und der Kopf schwer wird.
Für euch gibt es an dieser Stelle wie immer ein Bild, sowie der Link zu einer Studie, die herausfand, dass Ostampelmännchen besser sind.

Ampelmann_gruen