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Die Nadel brennt

Wie bereits in den Jahren zuvor berichte ich etappenweise über die Fortschritte meiner Produktion für den anstehenden Markt.
Es sollten lediglich ein paar Taschen werden, auch um meine Stoffreste für die Taschenböden aufzubrauchen. Stattdessen artete es aus durch den Kauf diverser unifarbener Stoffe (ich berichtete), die ich nun endlich mit vielen bunten/gemusterten Stoffen kombinieren kann, die schwer zu vermitteln waren. Nun sind es insgesamt 19 Taschen (!), die hinzukommen. Es stehen noch meine Stoffkörbe aus, für die ich noch Vlies kaufen muss – und sehr wichtig: die Schneckenpopulation ist seit dem letzten Jahr stark geschrumpft (ich verschenke sie gerne). Ein Körper plus Fühler ist bereits zum Leben erwacht, aber ich habe nur noch wenig Zeit und muss mich ein wenig sputen bis zum 13. Mai. Nebenher habe ich noch ein paar Filzetuis genäht. Mal sehen, ob sie Anklang finden.

Bis bald, ich berichte bald wieder.

Marktimpressionen

Die Arbeit hat sich voll und ganz gelohnt. Nach letzten Vorbereitungen, einer Vorabbesichtigung des Marktstandortes mit Tischaufbau, hatten wir heute erfolgreiche vier Stunden Verkauf mit vielen bekannten Gesichtern, netten Gesprächen und guter Resonanz.
Unser Stand hatte die perfekte Lage: 2. Stock (hell durch die Verglasung), auf dem Flur (bessere Luft als im Innenraum) und jede Menge Laufkundschaft, die sich auf dem Hinweg überlegten, ob sie Produkte kaufen wollten und sich dann auf dem Rückweg meist höchst spendabel zeigten.
Die Schnecken kamen gut an beim Publikum, auch die Mützen. Den Anleitungen, die mich sehr viel Zeit und Mühe gekostet hatten (inklusive der Besorgung des Verpackungsmaterials!), wurde hingegen nur wenig Beachtung geschenkt.
Der Nachmittag hat mir große Freude bereitet, und ich hoffe, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu können!

Hinter den Kulissen (Teil 2)

Die Hütte brennt:

  • die Nähmaschine surrte am Wochenende so lange, bis das dunkle Nähgarn alle war, auch das Bügeleisen dampfte stetig
  • die Bühne für die Schnecken ist fertig – durch das Kürzen der Holzstäbe sind nun nur noch die Köpfe sichtbar
  • nach einer gestrigen Odyssee durch das abendliche St. Georg bin ich nun stolze Besitzerin von 100 harterkämpften Flachbeuteln (ja, so heißen die!)
  • mit dem neuen Garn aus dem Nähmaschinenladen der Langen Reihe geht es heute abend und morgen früh weiter

Es folgen die Beweisfotos …

Taschenvorbereitung

SchneckenmitBühne