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Dänemark-Erlebnisse

Dänemark ist ein wunderbares Urlaubsland – und kaum bin ich wieder zu Hause, könnte ich gleich wieder hinfahren.
In den zwei Wochen in unserer kleinen Hütte konnte ich viel Ruhe genießen, Kraft tanken und vielen Tätigkeiten mit Muße nachgehen, die mir im Alltag verloren gehen.

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Liebe Grüße zum Weltfrauentag

Gestern war wieder mal der Internationale Frauentag (diesmal der 102.), und da wir gefeiert haben, komme ich erst heute zum Schreiben.
Es ist immer wieder ernüchternd, wie wenige Frauen sich für diesen Tag interessieren, verbunden mit der Frage: »Was hat das denn mit mir zu tun?« oder »Ist nicht so meins.« Meine Kollegin und ich versuchten nun gestern im mittlerweile zweiten Jahr, Frauen für Frauenrechte, auf die am Weltfrauentag aufmerksam gemacht wird, zu sensibilisieren. Ganz traditionell gab es zur Begrüßung des Tages Rosen am Personaleingang, über die sich viele freuten. Nur sehr wenige erreichten wir schließlich mit unserer nachmittäglichen Feier bei Kaffee und Kuchen — trotz großer Plakate, E-Mails und persönlichen Einladungen. Wir ließen uns jedoch die Laune nicht verderben, saßen in netter kleiner Runde in unserem modernisierten MitarbeiterInnenraum, tranken Kaffee, aßen Kuchen und führten angeregte Gespräche. Musik gab’s auch — vom Band, aber auch live: wir übten einen Durchgang »Brot und Rosen«. Unsere Gewerkschafts-Kollegin, die dieses Lied als einzige von uns kennt und hätte mitschmettern können, war leider nicht vor Ort – sie kämpfte für bessere Löhne in Potsdam. Wir haben das Glas auf sie erhoben!
Anzumerken ist, dass sich zwei Frauen trotz fehlender Identifikation mit diesem Tag kurzfristig anboten, für zwei erkrankte Kolleginnen das Blumenausteilen zu übernehmen. Auch ein Mann war dabei. Hut ab und tausend Dank!

Nächstes Jahr geht es weiter. Uns gehen die Ideen bestimmt nicht aus. Und wir werden weiterhin einladen — auch wenn kaum jemand kommt. Das sind wir den Frauen schuldig!

WFT2013 (9)