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Power zum Jahresende

Zum Jahresende starte ich nochmal so richtig durch …

Meinen Pulli mit Strukturmuster habe ich gestern abend fertiggestellt. Die Wollmenge brachte meinen Puls gut hoch, der Kragen ist gerade ausreichend, ein richtiger Rolli sollte es zum Glück nicht werden. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis: die Ärmel sind schön lang, der Pullover liegt gut an und ist gut kombinierbar mit sportlich und auch etwas schicker. In der vorherigen „Beutelform“ war er auch schon recht warm, dies wird sich nun wohl nicht wesentlich ändern, eben ein Pullover für die etwas kälteren Tage bzw. für den Herbst ohne Jacke. Wie ich herausfinden konnte, gibt es leider den Farbton „oliv“ nicht mehr, die Farbskala bietet jedoch noch jede Menge andere schöne Töne!

Strukturpullover_vorne
aus: Rebecca Nr. 40, Modell 18

Strukturpullover_Seite

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Noch einmal Boleros im Bündel – Teil 2

Nun kommen wir zu einem aktuellen Modell, das mich im Herbst und Winter wärmt:

beim Durchstöbern der „Lana Grossa“-Seiten habe ich einen schönen Bolero entdeckt, und da ich mit der Verarbeitung der angegebenen Wolle bereits gute Erfahrungen gemacht hatte, habe ich mir gleich das Garnpaket inklusive Anleitung bestellt.
Gestrickt wird das gute Stück aus drei Teilen (Rückenteil in Trapezform und Ärmel), die zusammengefügt werden und aus deren Rändern Maschen für die Schulterpartie und den Kragen herausgestrickt werden. Die Wolle hat nicht ganz gereicht, es fehlten ca. 3 cm, zum Glück nicht sichtbar nach Fertigstellung.

Noch einmal Boleros im Bündel – Teil 1

Dass ich Boleros sehr gerne habe, dürfte mittlerweile jede Person, die meinen Blog liest, verstanden haben. Sie sind einfach gut kombinierbar, wirken zugleich edel und sportlich – Kleidungsstücke, die ich liebe!

Einen Bolero, den ich bereits seit Jahren trage, möchte ich hier endlich vorstellen. Er ist aus einem Baumwoll-Polyester-Gemisch (Lana Grossa, Qualität „Nico“, 97 % Baumwolle, 3 % Polyester), dadurch vom Frühjahr bis Herbst tragbar. Das doppelt gelegte Bündchen und Anfertigung „in-einem-Stück“ machen ihn sehr charmant. Da ich bei fast jedem Modell bei der Ärmellänge immer noch ein paar Zentimeter dazugebe, sind ausgerechnet bei diesem Bolero die Ärmel etwas zu lang geraten. Dies liegt zum einen an der Strickrichtung, zum anderen an dem hohen Baumwollanteil, der sich ja bekanntlich leicht aushängt. Nun ja, nach einigen Experimenten habe ich nun die Ärmelbündchen an ihrer Stelle gelassen und trage das Kleidungsstück nun häufig mit aufgeschlagenen Ärmeln. Die Anleitung stammt aus der Brigitte und ist online verfügbar.

SchwarzeStrickjacke20120526

Eine gute Freundin der Boleros

Im Laufe der letzten Jahre habe ich einige Boleros gestrickt und freue mich immer wieder, wie universal ich sie einsetzen kann. Egal, ob im Arbeitsalltag, zu Hause auf dem Sofa, aber auch zu einem festlicheren Anlass über einem Kleid.

Hier seht ihr zwei meiner Favoriten:

Ein Bolero im Halbpatent, Anleitung aus der Rebecca Nr. 36, Modell 32. Ich habe statt des Original-Garns „Tiziana“ von GGH (75 % Viskose, 15 % Seide, 10 % Polyamid) das Garn „Meringo“ von Junghans verwendet (40 % Angora, 30 % Schurwolle, 20 % Viskose, 10 % Polyamid). Angenehm ist der 3/4-Arm und der luftige Schnitt. Auch das Garn hat schon mehrere Wäschen unbeschadet überstanden. Schwierig ist das Darüberziehen einer Jacke / eines Mantels, wenn diese / dieser schmal geschnitten ist.

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Der zweite Bolero ist langärmelig, klassisch rechts-links mit angesetztem Kragen gestrickt. Die Anleitung hierfür stammt aus der „Landlust“, war eine ganze Zeit kostenlos verfügbar, nun aber leider nur noch über den Shop des Verlages erhältlich. I
ch habe das Garn von Lang Yarns, Qualität „Tierra“, verwendet, gestrickt mit Nadelstärke 8.

Gestern hatte ich diesen Bolero nach längerer Zeit mal wieder an und musste feststellen, dass er ganz schön warm hält (obwohl er nur die Hälfte des Rückens und Bauches bedeckt).
Vielleicht kommt er heute abend zum Jahreswechsel zum Einsatz.

Das war mein kreatives Jahr 2011 – besucht mich wieder in 2012.
Ich freue mich auf euch!